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HANNOVER / STRALSUND - Verbraucher und Unternehmen in Deutschland bleiben bei der Versorgung mit Erdgas stark von Lieferungen aus dem Ausland abhängig.

12.12.2017 - 13:51:24

Deutschland von Erdgasimporten abhängig - Etappensieg für Nord Stream. Zwar könne Europa auf große Teile der globalen Reserven zugreifen, berichteten die Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) am Dienstag in ihrer jährlichen Energiestudie. Sie wiesen aber auch auf die Bedeutung internationaler Lieferungen hin: "Aufgrund der rückläufigen Erdgasförderung in Deutschland und Europa wächst die Abhängigkeit von Importen." Für die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 nach Russland gibt es inzwischen eine Teilgenehmigung - das Projekt bleibt allerdings hoch umstritten.

- bezeichnete die Erlaubnis als "ersten Schritt" in Richtung deutscher Gesamtgenehmigung. Demnach stehen noch ein Bescheid vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie sowie ein weiterer vom Stralsunder Bergamt aus. Hierbei geht es auch um Umweltmaßnahmen, die neben Sorgen vor steigender Abhängigkeit von Russland einen großen Teil der Kritik an der Pipeline ausmachen. Der Umweltverband WWF überlegt, Widerspruch gegen die erste Teilgenehmigung einzulegen.

Nord Stream 2 mit einer Transportkapazität von jährlich 55 Milliarden Kubikmetern Gas wird innerhalb der EU kontrovers diskutiert. Mehrere osteuropäische Länder lehnen die Pipeline vehement ab, die EU-Kommission hatte eine Initiative für neue Auflagen gestartet.

Für Endverbraucher sind die Gaspreise einstweilen relativ gering. Verbraucherportale schätzen, dass sie nach dem Sinken unter die Durchschnittsmarke von sechs Cent je Kilowattstunde 2018 noch stabil bleiben. Mittelfristig könnte Erdgas dann aber wieder teurer werden.

Die Rohstoffkosten für die Industrie aus dem Erdgasbezug ziehen schon jetzt an. Das Hamburgische Weltwirtschafts-Institut (HWWI) meldete für November in Euro gerechnet einen Erdgaspreis-Anstieg von im Schnitt 5,9 Prozent, bei europäischem Erdgas sogar um 7,9 Prozent. Insgesamt wurden Energierohstoffe deutlich teurer, während laut HWWI die Preise für Nahrungs- und Genussmittel fast unverändert blieben.

@ dpa.de

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