Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

AMAZON COM INC, US0231351067

Hannover Messe im April rein digital - Probelauf für 'Hybridmodell'

03.02.2021 - 14:44:02

Hannover Messe im April rein digital - Probelauf für 'Hybridmodell'. HANNOVER - Die Hannover Messe als sonst größte Industrieschau der Welt läuft in diesem Jahr wegen der anhaltend schwierigen Corona-Lage als reines Digitalformat. Mit Online-Präsentationen und Livestreams der Aussteller, Videokonferenzen sowie einem neuen Vernetzungs-Tool sollen vom 12. bis zum 16. April auch die Grundlagen für ein "Hybridmodell" in der Zeit nach der Pandemie gelegt werden, sagte Messechef Jochen Köckler am Mittwoch bei der Vorstellung des Programms. "Wir haben den Schieberegler auf digital geschoben." Er sei aber überzeugt, dass es schon im weiteren Jahresverlauf wieder Präsenzveranstaltungen gebe - einige davon würden dann als Mischform aus klassischer Messe und stärkerem Austausch über das Netz geplant.

Web Services oder der Automatisierungstechnik-Anbieter Festo. Weitere Anmeldungen laufen.

2020 war die Hannover Messe in der anschwellenden ersten Corona-Welle abgesagt worden. Einreisebeschränkungen, Kontaktverbote und eine Verfügung der Region Hannover hatten die Ausrichtung letztlich unmöglich gemacht - die Messegesellschaft hatte erst noch versucht, mit einem verschärften Hygienekonzept und einer Verschiebung auf den Sommer dagegenzuhalten. Auch für Hoteliers und Gastronomen war die Zwangspause ein schwerer Schlag. Angekündigt waren bei der letzten Auflage rund 6000 Aussteller aus 70 Ländern - diese Zahlen sind jetzt aber schwer mit der Situation nach der Neuaufstellung vergleichbar.

Zu den Schwerpunktthemen im April zählen Technologien rund um die erneuerbaren Energien, die Digitalisierung und Vernetzung in der Produktion ("Industrie 4.0"), klimaneutrale Fertigung oder neue Logistik- und Lieferketten-Konzepte. Diese spiegeln sich auch im Konferenzprogramm wider: Nach der Online-Eröffnung durch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am 12. April und wirtschaftspolitischen Runden geht es an den Folgetagen um Fachvorträge und Podiumsdiskussionen. Für den 16. April ist der Karrierekongress "Women Power" geplant.

Firmen und Verbände stellen sich und ihre Produkte im Kernbereich "Expo" vor. Dazu sind auch Anfragen über die Aussteller-Datenbank möglich. Die Vernetzung auf der Messe soll außerdem mit Hilfe eines "Dashboards" vorangebracht werden, über das sich jeder Besucher - je nach Interessenprofil - mit Ausstellern und anderen Besuchern austauschen kann. "Wir sind gespannt, wie das ankommt", sagte Köckler. "Das können wir bei einem hybriden Format noch ausbauen."

Der Stamm-Aussteller Kuka, dessen Roboter etwa in vielen Betrieben der Maschinenbau- und Autoindustrie im Einsatz sind, gab sich zuversichtlich zu dem Digitalkonzept. "Es ist auch für uns eine neue Erfahrung - machen wir doch das beste daraus", meinte Firmensprecher Wolfgang Meisen. Er glaube, dass so weiterer "Schub" möglich sei.

Partnerland der Messe ist Indonesien. Jakartas Botschafter in Berlin, Arif Havas Oegroseno, sagte, auch sein Land sei im Corona-Jahr 2020 in eine Rezession abgerutscht. Der Digitalsektor habe zuletzt aber zugelegt, und besonders die Gesundheitswirtschaft biete noch viel Potenzial. Er hoffe daher auf weitere Investoren aus Deutschland.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Nach Mondlander-Aus: Beschwerde von Amazon-Gründer Bezos abgelehnt. Die Nasa habe bei der Entscheidung keinerlei Regularien verletzt, teilte die Government Accountability Office, ein dem US-Kongress unterstellte Untersuchungsorgan, am Freitag mit. Die Beschwerden von Blue Origin und der Firma Dynetics, die bei der Ausschreibung ebenfalls unterlegen war, würden abgelehnt. WASHINGTON - Niederlage für Amazon-Gründer Jeff Bezos im Rennen um das erste kommerzielle Mondlandegerät: Nachdem sich seine Firma Blue Origin bei einer entsprechenden Ausschreibung der US-Raumfahrtbehörde Nasa gegen die Konkurrenzfirma SpaceX von Milliardär Elon Musk nicht durchsetzen konnte, ist auch eine Beschwerde gegen diese Entscheidung abgelehnt worden. (Boerse, 31.07.2021 - 09:46) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS: Amazon enttäuscht Anleger mit Ausblick. Im frühen US-Handel fielen die Papiere auf den tiefsten Stand seit sieben Wochen. Zuletzt notierten sie rund sieben Prozent tiefer bei 3348,40 US-Dollar und waren damit zweitschwächster Wert im Nasdaq-100-Index . FRANKFURT - Ein enttäuschender Ausblick von Amazon auf das laufende Quartal sowie einige Kurszielsenkungen von Analysten haben die Aktien des weltgrößten Online-Händlers am Freitag massiv belastet. (Boerse, 30.07.2021 - 17:31) weiterlesen...

Amazon enttäuscht Anleger - Online-Shopping-Boom lässt nach. Der Konzern stieß Anleger am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit einer überraschend verhaltenen Prognose für das laufende Vierteljahr vor den Kopf. Die Aktie geriet nachbörslich zeitweise mit mehr als sieben Prozent ins Minus. Kein optimaler Einstand für den neuen Vorstandschef Andy Jassy, der das Spitzenamt Anfang des Monats erst von Konzerngründer Jeff Bezos übernahm. SEATTLE - Der weltgrößte Online-Händler Amazon rechnet nach Rekorderlösen in der Corona-Krise mit einem Abflauen des Shopping-Booms im Internet. (Boerse, 30.07.2021 - 15:59) weiterlesen...

Datenschutz-Strafe von 746 Millionen Euro für Amazon in Luxemburg. SEATTLE - Amazon ist von den Datenschutzbehörde in Luxemburg mit einer Strafe von 746 Millionen Euro belegt worden. Der weltgrößte Online-Händler gab die bereits am 16. Juli verhängte Strafe in seinem ausführlichen Quartalsbericht in der Nacht zum Freitag bekannt. Die Begründung der Behörde CNPD sei, dass Amazon gegen die Europäische Datenschutzgrundverordnung DSGVO verstoßen habe. Datenschutz-Strafe von 746 Millionen Euro für Amazon in Luxemburg (Boerse, 30.07.2021 - 14:22) weiterlesen...

Deutscher Onlinehandel sieht sich weiter auf Wachstumskurs. Der Onlinehandel werde wahrscheinlich auch im 3. Quartal wieder um rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum wachsen, sagte der Sprecher des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh), Frank Düssler, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Für 2021 rechnet der Verband in Deutschland mit E-Commerce-Umsätzen von mehr als 100 Milliarden Euro. BERLIN - Der deutsche Onlinehandel rechnet trotz der jüngsten Warnsignale vom US-Internetgiganten Amazon vorläufig nicht mit einem Ende des kräftigen Wachstums im E-Commerce. (Boerse, 30.07.2021 - 13:30) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: JPMorgan senkt Ziel für Amazon auf 4100 Dollar - 'Overweight'. Langsameres Wachstum und höhere Investitionen kämen im zweiten Halbjahr auf den Internethändler zu, schrieb Analyst Douglas Anmuth in einer am Freitag vorliegenden Studie. Amazon habe sich aber das Recht verdient, in künftiges Wachstum zu investieren. NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Amazon von 4600 auf 4100 US-Dollar gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. (Boerse, 30.07.2021 - 13:07) weiterlesen...