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HANNOVER - Mehr als zehn Bieter sind nach Angaben von Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) am Einstieg bei Norddeutschlands größter Landesbank NordLB interessiert.

10.10.2018 - 17:27:38

Minister: Mehr als zehn Bieter haben Interesse an NordLB. "Es gibt reges Interesse, sich an der Bank zu beteiligen. Insofern haben wir eine gute Grundlage dafür, jetzt Investoren auszuwählen, mit denen wir im engeren Kreis weiterverhandeln werden", sagte Hilbers am Montag der Deutschen Presse-Agentur nach einer vertraulichen Unterrichtung des Finanzausschusses. Zu einzelnen Bietern wollte er sich nicht äußern. Laut Hilbers will das Land bis zum Jahresende eine Lösung für die Zukunft der NordLB präsentieren.

«Es gibt reges Interesse, sich an der Bank zu beteiligen. Insofern haben wir eine gute Grundlage dafür, jetzt Investoren auszuwählen, mit denen wir im engeren Kreis weiterverhandeln werden», sagte Hilbers am Montag der Deutschen Presse-Agentur nach einer vertraulichen Unterrichtung des Finanzausschusses. Zu einzelnen Bietern wollte er sich nicht äußern. Laut Hilbers will das Land bis zum Jahresende eine Lösung für die Zukunft der NordLB präsentieren.

Das Geldhaus leidet vor allem unter zahlreichen Schiffskrediten, bei denen die Schuldner Probleme mit der Rückzahlung haben. Die Bank muss ihre schwache Kapitaldecke stärken, um steigenden EU-Anforderungen gerecht zu werden. Sie arbeitet gerade gemeinsam mit den Eigentümern an einem umfassenden Konzept zur Stärkung der Kapitalquoten und zur höheren Profitabilität.

Dabei wird auch eine Beteiligung externer Investoren erwogen. Zuletzt hatte das Geldhaus Ende September vor möglichen Verlusten gewarnt. Die Neuausrichtung drücke die Bank im laufenden Jahr in die roten Zahlen. Für das Gesamtjahr 2018 werde das Ergebnis vor allem wegen der Rückstellungen für weiteren Personalabbau voraussichtlich negativ ausfallen. Im Vorjahr war die NordLB in die Gewinnzone zurückgekehrt - unter dem Strich blieben 135 Millionen Euro. Haupteigentümer der NordLB sind die Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

@ dpa.de

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