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Transport, Verkehr

HANNOVER - Die Zahl der Passagiere am Flughafen Hannover ist im Jahr 2019 annähernd auf dem Rekordniveau des Vorjahrs geblieben.

09.01.2020 - 06:32:42

Nach Passagierrekord 2018: Erneut 6,3 Millionen Fluggäste in Hannover. Rund 6,30 Millionen Fluggäste zählte der Airport diesmal - im Jahr 2018 waren es mit 6,32 Millionen Reisenden so viele wie nie zuvor gewesen. Der Wert ging damit trotz Diskussionen über Klimaschutz und Flugscham um lediglich 0,4 Prozent zurück. Für 2020 rechnet der Flughafen mit etwas weniger Passagieren, wenngleich sich die Zahl weiter auf hohem Niveau bewegen werde.

Einen deutlicheren Rückgang hatte der Flughafen Münster-Osnabrück zu verzeichnen. Dort wurden im vergangenen Jahr 992 553 Passagiere gezählt - ein Minus von 3,3 Prozent. Anfang 2019 hatte die Airline Germania, die rund 30 Prozent der Flüge am FMO stemmte, den Betrieb eingestellt. Angesichts dessen sprachen die Gesellschafter trotz des Rückgangs von einem äußerst positiven Jahresergebnis.

Hannovers Flughafenchef Raoul Hille hatte im Sommer mit einem Vorstoß zum CO2-freien Fliegen in der Klimadebatte für Aufsehen gesorgt. "Ganz ehrlich: Wenn ich das Wort Flugscham höre, kriege ich Blutdruck", sagte er damals. In Deutschland seien lediglich 0,3 Prozent des CO2-Ausstoßes auf Inlandsflüge zurückzuführen. Außerdem sei CO2-freies Fliegen mit künstlich hergestelltem Kerosin aus Wasser und Kohlendioxid "in 20 Jahren, vielleicht schon eher" möglich. Im Labormaßstab funktioniere diese Methode schon heute.

Doch kurzfristig droht die Entwicklung auch in Hannover zu stagnieren: Für 2020 rechnet der Flughafen in Langenhagen mit etwas weniger Passagieren als zuletzt - auch wenn sich die Zahl weiter auf einem hohem Niveau bewegen dürfte, wie eine Sprecherin betonte.

Das entspricht einer Prognose des Flughafenverbands ADV. Dieser rechnet dieses Jahr mit 0,7 Prozent weniger Fluggästen sowie 2,9 Prozent weniger Starts und Landungen an den deutschen Flughäfen, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zu Jahresbeginn berichtete.

Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel sieht darin aber "keinen Effekt der Flugscham-Debatte", wie er der Zeitung sagte. Ursachen seien der gestiegene Ölpreis, die schwächelnde Konjunktur, Handelskonflikte und fehlende Boeing -737-Max-Flieger, die nach Abstürzen mit Flugverboten belegt wurden. Zudem wirke sich die geplante Erhöhung der Luftverkehrssteuer im Sommerflugplan 2020 aus.

@ dpa.de

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