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Ernährung, Produktion

HANNOVER - Die deutsche Agrar- und Ernährungsbranche hat einer Studie zufolge 2019 einen Rekordumsatz verbucht.

14.01.2020 - 15:39:38

Studie: Agrarbranche macht Rekordumsatz. Viele Betriebe sind demnach aber verunsichert, wie es weitergeht. "Es fehlt ein Zukunftsthema", sagte Christian Janze vom Beratungsunternehmen EY, das die Studie zusammen mit der Universität Göttingen erstellt hat, am Dienstag in Hannover.

Viele Betriebe sind den Autoren der Studie zufolge aber verunsichert, wie es weitergeht. "Es fehlt ein Zukunftsthema", sagte Christian Janze von EY am Dienstag in Hannover. Dabei sei auch die Branche gefordert, sich den Anforderungen der Gesellschaft anzupassen, etwa bei den Themen Klimaschutz und Fleischkonsum.

Janze verwies auf die Autoindustrie, die zwar auch im Strukturwandel stecke, mit der E-Mobilität aber ihr Zukunftsthema gefunden habe. Dagegen stünden in der Landwirtschaft und den damit verbundenen Wirtschaftsbereichen derzeit Diskussionen über Einschränkungen und Verbote im Fokus. So protestieren Bauern seit Monaten gegen aus ihrer Sicht überzogene Vorgaben zum Klimaschutz. "Es rumort", sagte Janze zum Ausblick der Branche. "Ich glaube, dass es bergab geht."

Die Fleischwirtschaft etwa, der größte Teilbereich der Ernährungsindustrie, habe 2019 von einem Sondereffekt profitiert: Wegen der Afrikanischen Schweinepest in China habe es viele Exporte nach Fernost gegeben. Gleichzeitig sei die Gefahr, dass die Schweinepest auch nach Europa kommen könnte, "ein Riesenschatten".

Noch ist davon aber nichts zu spüren: 2019 stieg der Umsatz der Fleischwirtschaft sowohl im Inland (auf 33,9 Mrd. Euro) als auch im Ausland (auf 11,1 Mrd. Euro). Auch die Milchwirtschaft legte jeweils zu (Inland: 19,6 Mrd. Euro, Exporte: 9,5 Mrd. Euro). In der Landtechnik gebe es hingegen nach einem Rekordwert 2018 einen leichten Rückgang auf insgesamt 8,4 Milliarden Euro Umsatz.

Weiteres Potenzial bietet den Autoren der Studie zufolge die Digitalisierung. So könne die Tiergesundheit künftig besser überwacht werden, auch Dünger und Pflanzenschutzmittel könnten präziser ausgebracht werden. Zudem könnten alternative Eiweißquellen wie Insekten und Algen bald eine größere Rolle spielen, sagte Marie Diekmann von der Uni Göttingen - hierzulande aber wohl vorrangig als Tierfuttermittel.

@ dpa.de

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