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HANNOVER - Die Beteiligungsgesellschaft Hannover Finanz springt zunehmend bei Mittelständlern und Familienunternehmen ein, die einen Nachfolger an der Unternehmensspitze suchen.

29.05.2017 - 13:59:24

Beteiligungsgesellschaft Hannover Finanz mit Ausschüttungsrekord. Entsprechende Anfragen hätten zugenommen, sagte Vorstand Goetz Hertz-Eichenrode am Montag in Hannover. Bei allen drei Neuengagements des vergangenen Jahres gehe es um die Nachfolgefrage, die Gründerfamilien hätten die Hannover Finanz Gruppe als Nachfolger und Mehrheitsgesellschafter gewählt. Zu den Beteiligungen der Gruppe zählen etwa die Hotelgruppe Achat oder der Autozulieferer PWK.

Die überwiegende Mehrheit der Mittelständler will einer Untersuchung im Auftrag der Hannover Finanz zufolge ihr Unternehmen in Familienhand belassen, sagte Vorstand Jürgen von Wendorff. Dennoch öffneten sich die Betriebe inzwischen mehr nach außen und suchten beispielsweise Fachkompetenz und auch finanzielle Unterstützung, um etwa die Digitalisierung bewältigen zu können.

Insgesamt setzte die Gruppe im vergangenen Jahr mehr als 67 Millionen Euro für Neuinvestitionen ein - nach 75 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Gleichzeitig schüttete das Unternehmen trotz harten Wettbewerbs die Rekordsumme von 97 Millionen Euro an seine Investoren aus. Ein Jahr zuvor seien es noch gut 67 Millionen Euro gewesen, sagte Hertz-Eichenrode. Die Gesamtsumme der Investitionen stieg 2016 bei 37 (Vorjahr: 38) Unternehmen auf 348 (327) Millionen Euro, die Veräußerungsgewinne legten von 77 Millionen auf 117 Millionen Euro zu.

Auch 2017 werde ein "ertragsstarkes Jahr", sagte Hertz-Eichenrode, der ab November das Amt des Vorstandssprechers von Andreas Schober übernimmt. Mit über 180 Millionen Euro für Neuinvestitionen sei die Beteiligungsgesellschaft "gut gerüstet". Pro Jahr sieht sich das Unternehmen den Angaben zufolge rund 200 Firmen an, investiert werde dann in vier bis fünf davon.

@ dpa.de

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