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Airbus, NL0000235190

HANNOVER - Der angekündigte Jobabbau beim Flugzeugbauer Airbus trifft nach Angaben von Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) alle norddeutschen Standorte.

01.07.2020 - 13:58:25

Althusmann: Jobabbau bei Airbus trifft alle norddeutschen Werke. Die Konzernleitung habe signalisiert, möglichst keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen, sagte Althusmann am Mittwoch in Hannover der dpa. Geprüft werden sollen Vorruhestands- und Kurzarbeitsregelungen sowie flexible Arbeitszeitmodelle, um Airbus über die Krise zu helfen. Insgesamt sollen in Deutschland 5100 Stellen wegfallen. Welcher Standort in welchem Umfang betroffen ist, sagte Althusmann nicht.

"Wir brauchen eine klare Unterstützung der Luftfahrtindustrie durch Bund und Länder", sagte Althusmann. Die betroffenen Länder Hamburg, Niedersachsen und Bremen würden den Bund bitten, die Entwicklung neuer Antriebstechniken und Verbundstoffe für eine grüne Luftfahrt zu unterstützen. Eine große Hoffnung sei auch, dass der Bund die Zukunft des deutsch-französischen Airbus-Projekts ins Zentrum der deutschen EU-Ratspräsidentschaft stelle. Seit Mitte Juni stünden die drei norddeutschen Länder mit dem Airbus-Management im Austausch, kurzfristig seien weitere Beratungen geplant. Niedersachsen wolle die Luftfahrtindustrie mit 40 Millionen Euro unterstützen, 20 Millionen davon seien im zweiten Nachtragshaushalt zur Corona-Krise eingeplant.

Weltweit will Airbus wegen der Corona-Krise 15 000 Stellen streichen. Airbus-Chef Guillaume Faury betonte am Dienstagabend, man habe derartige Maßnahmen vermeiden wollen, müsse nun aber der Realität ins Auge sehen. Die Pläne sollen bis Sommer 2021 umgesetzt werden.

@ dpa.de

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