Bergbau, Rohstoffe

HAMBURG - Nach der Tarifeinigung in der Metallindustrie im Pilotbezirk Südwest sollen nun auch im Norden die Verhandlungen zu einem schnellen Abschluss gebracht werden.

06.02.2018 - 13:43:25

IG Metall Küste und Nordmetall wollen Pilotabschluss übernehmen. Die IG Metall Küste und der Arbeitgeberverband Nordmetall werden am Donnerstag (14.00 Uhr) in Hamburg über die Übernahme verhandeln. Betroffen davon sind 140 000 Beschäftigten in Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und dem nordwestlichen Niedersachsen.

"Das Stuttgarter Ergebnis ist ein fairer Kompromiss", sagte Nordmetall-Präsident Thomas Lambusch. Zwar sei die Kostenbelastung für die Betriebe erheblich, doch erlaube der Einstieg in ein flexibleres Arbeitszeitsystem auch die Ausweitung der regulären Arbeitszeit auf bis zu 40 Stunden. "Die lange Laufzeit von 27 Monaten gibt den Unternehmen Planungssicherheit", sagte Lambusch. Bei Nordmetall werde eine Mitgliederversammlung am 22. Februar über die endgültige Annahme des Tarifvertrags entscheiden.

Auch die IG Metall Küste begrüßte den Abschluss im Südwesten. "Das ist der Einstieg in ein modernes Arbeitszeitmodell", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste. Auch mit der Entgelterhöhung um 4,3 Prozent zum 1. April und weiteren Elementen zeigte er sich zufrieden. "Immer neue Rekordzahlen aus der Wirtschaft haben die Erwartungen bei den Beschäftigten steigen lassen." Möglich geworden sei der starke Tarifabschluss durch den massiven Druck aus den Betrieben, besonders durch die ganztägigen Warnstreiks in der vergangenen Woche.

Im Norden verhandeln die Tarifparteien neben dem Pilotabschluss auch regionale Themen wie die Angleichung von Schichtzulagen, die Bezahlung von Umkleidezeiten und die Angleichung von Tarifverträgen im Osten.

@ dpa.de

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