Einzelhandel, Konsumgüter

HAMBURG - Nach Ansicht der Umweltschutzorganisation Greenpeace sollte Werbung für Fleisch durch genaue Vorschriften geregelt werden.

30.11.2021 - 12:09:29

Greenpeace: Werbung für Fleisch sollte reglementiert werden. "Die Produktion von tierischen Erzeugnissen gehört mit zu den größten Treibhausgasemittenten weltweit. Um Klima- und Artenschutzziele erreichen zu können, muss der Ernährungssektor radikal umgestellt werden", sagte Stephanie Töwe, Agrarexpertin von Greenpeace, am Dienstag in Hamburg. Trotzdem halte die Fleischindustrie fahrlässig an der massiven Bewerbung ihrer bedenklichen Produkte fest. "Die Werbung für klimaschädliche Produkte sollte daher reglementiert werden, damit der Fleischkonsum nicht weiter mit falschen Bildern und Slogans angeheizt wird", sagte Töwe.

Greenpeace hatte die Untersuchung "Aufgedeckt. Die sieben Mythen der Fleischindustrie" zur Kultur der Fleischvermarktung in Frankreich, Polen, Spanien, Dänemark, Deutschland und der Schweiz in Auftrag gegeben. Danach versuche die Fleischindustrie, "weiterhin mit perfiden Marketingtaktiken - ähnlich denen der Tabakindustrie - Fleisch und Fleischprodukte als besonders natürliche, nötige und gesunde Lebensmittel zu vermarkten", so Greenpeace. Untersucht wurden über 51 Marken; der Fokus lag dabei auf den Strategien und Symbolen, mit denen die Fleischindustrie den Fleischkonsum auf den europäischen Märkten anzukurbeln versucht.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Microsofts Cloud-Geschäft wächst weiter schnell. Im vergangenen Quartal steigerte der Software-Riese seinen Umsatz im Jahresvergleich um ein Fünftel auf 51,7 Milliarden Dollar (45,7 Mrd Euro). Das übertraf die Erwartungen der Analysten, die eher mit rund 50,9 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Unterm Strich verdiente Microsoft in dem Ende Dezember abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal knapp 18,8 Milliarden Dollar - ein Plus von 21 Prozent. REDMOND - Das boomende Cloud-Geschäft hält Microsoft weiter auf Wachstumskurs. (Boerse, 26.01.2022 - 06:33) weiterlesen...

Warenhauskonzern Galeria erhält weitere staatliche Hilfen (Wirtschaft, 25.01.2022 - 20:05) weiterlesen...

Warenhauskonzern Galeria erhält weitere staatliche Hilfen. Nach dpa-Informationen soll der Handelsriese vom Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes stille Einlagen in Höhe von 250 Millionen Euro bekommen, davon 220 Millionen Euro als liquide Mittel. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) darüber berichtet. ESSEN/BERLIN - Neues Hilfspaket für Galeria Karstadt Kaufhof: Deutschlands letzte große Warenhauskette erhält zur Bewältigung der Corona-Krise weitere Staatshilfen in dreistelliger Millionenhöhe. (Boerse, 25.01.2022 - 19:11) weiterlesen...

Gericht kippt 2G-Regel für Einzelhandel in Baden-Württemberg. Das Einfrieren der Alarmstufe II durch die Corona-Verordnung der Landesregierung sei voraussichtlich rechtswidrig, teilte der VGH am Dienstag in Mannheim mit. Damit gilt für den Einzelhandel, dass neben Geimpften und Genesenen auch wieder Menschen mit einem aktuellen Test in Läden einkaufen dürfen. MANNHEIM - Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat die 2G-Regel für den Einzelhandel im Südwesten gekippt. (Boerse, 25.01.2022 - 15:17) weiterlesen...

Engpass im Iran: Türkische Industrie leidet unter Stromausfällen. Alleine im westtürkischen Kütahya hätten 96 Fabriken ihre Produktion aufgrund der Engpässe vorübergehend eingestellt oder reduziert, sagte eine Sprecherin des Industrieparks Kütahya, der etwa 17 verschiedene Branchen beherbergt, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Betroffen seien unter anderem Textilunternehmen, Autozulieferer und Glasfabriken. Aus Erdgas wird in der Türkei nach Expertenangaben rund 30 Prozent des Stroms erzeugt. ISTANBUL - Die türkische Industrie leidet angesichts einer eingeschränkten Gasversorgung aus dem Iran unter Stromausfällen. (Boerse, 25.01.2022 - 14:41) weiterlesen...

Gericht: Kontrollpflicht zur 2G-Regel in Berlin zulässig. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem Eilverfahren entschieden, wie eine Sprecherin am Dienstag mitteilte. Die Regelungen, mit denen auf die derzeit extrem hohen Infektionszahlen vorrangig ungeimpfter Menschen und das zunehmende Aufkommen der hochansteckenden Virusvariante Omikron reagiert werde, seien verhältnismäßig. Sie dienten dem legitimen Ziel, das Infektionsgeschehen zu verlangsamen und so die Belastung für das Gesundheitswesen insgesamt zu reduzieren, hieß es. BERLIN - Der Berliner Einzelhandel muss weiter die Einhaltung der 2G-Regel am Einlass kontrollieren. (Boerse, 25.01.2022 - 14:22) weiterlesen...