Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tourismus, Ernährung

HAMBURG - Kurz vor Beginn des 2G-Optionsmodells in Hamburg hat Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) Kritik wegen einer angeblichen Impfpflicht durch die Hintertür zurückgewiesen.

27.08.2021 - 16:44:29

Tschentscher weist Kritik am 2G-Optionsmodell zurück. Wenn es eine Impfpflicht gäbe, "dann gäbe es kein Pardon, da wird gesagt, alle müssen sich impfen. Das ist etwas ganz anderes als das, was wir derzeit haben", sagte Tschentscher am Freitag. Hamburg schaffe mit dem 2G-Optionsmodell nur eine zusätzliche Möglichkeit zum 3G-Modell. Von Samstag an ist in der Hansestadt ein gesellschaftliches Leben fast ohne Corona-Auflagen möglich - sofern nur Geimpfte und Genesene (2G) teilnehmen.

"Jetzt gibt es diese Option und wir werden sehen, ob sie genutzt wird und in welchem Umfang", sagte Tschentscher. Aber er sei sich sehr sicher, "dass die 2G-Option etwas Zusätzliches ermöglicht und zudem sicherer ist als die 3G-Option". Denn wenn sich ausschließlich Geimpfte und Genesene auf einer Veranstaltung, in einem Club, in einem Restaurant oder in einem Hotel treffen, besteht nach Ansicht des Senats ein so geringes Infektionsrisiko, dass Lockerungen möglich sind. Anders ist das beim von der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossenen und seit dem 23. August gültigen 3G-Modell: Da dieses auch Getestete - also in der Regel Ungeimpfte - umfasst, gelten teils strenge Corona-Einschränkungen.

"Für diejenigen, für die die Pandemie selbst keine Rolle mehr spielt und die aber auch keinen wesentlichen Beitrag zur Pandemie leisten, ist es auch rechtlich nicht mehr geboten, sie mit derselben Beschränkung zu belegen wie alle anderen", sagte Tschentscher - und fügte an: "Das werden wir in ganz Deutschland erleben." Deswegen das zusätzliche 2G-Optionsmodell. Erneut appellierte Tschentscher an die Menschen, sich doch noch impfen zu lassen, und betonte: "Wir sind in einer Welle der Ungeimpften und wir sind angewiesen auf die Einsicht der bisher noch Ungeimpften, sich für die Impfung zu entscheiden."

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) klagte dagegen, dass in der Gastronomie und Hotellerie durch 2G jenen Beschäftigten, die sich nicht impfen lassen wollten oder könnten, der Jobverlust drohe. "Wir kennen die Branche. Die neuen Regeln sind attraktiv für Gastronomiebetreiber", sagte NGG-Chef Guido Zeitler der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Zögen Mitarbeiter da nicht mit, seien sie schnell gekündigt. Er gehe davon aus, dass die 2G-Regel zeitnah auch Arbeitsgerichte beschäftigen werde.

Der Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft, Jens Michow, forderte unterdessen für seine Branche bundesweit einheitliche Regeln. "Wir hoffen, dass das Hamburger 2G-Modell eine Blaupause für alle anderen Bundesländer ist", sagte Michow der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Solange es Kapazitätsbeschränkungen und Abstandsregeln gebe, machten Veranstaltungen wirtschaftlich keinen Sinn.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Biden lädt zu Corona-Gipfel und stellt Hilfen in Aussicht. Zentrales Thema bei dem Treffen ist die Verbesserung des gerechten Zugangs zu Impfstoff auf der Welt. Ziel sei es, Staats- und Regierungschefs mit Vertretern internationaler Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und der Privatwirtschaft zusammenzubringen, um sich auf eine "gemeinsame Vision zur Bekämpfung" von Corona zu einigen, hieß es vorab aus dem Weißen Haus. Anlass sei die parallel laufende UN-Generaldebatte in New York. WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden hat für diesen Mittwoch einen Online-Gipfel zur Corona-Krise einberufen und will den Kampf gegen die Pandemie mit weiteren Hilfszusagen vorantreiben. (Wirtschaft, 22.09.2021 - 06:34) weiterlesen...

Bei UN-Besuch: Brasiliens Gesundheitsminister Corona-positiv getestet. Er werde in den USA in Quarantäne bleiben, schrieb Queiroga am Dienstagabend (Ortszeit) auf Twitter. Er ist brasilianischen Medienberichten zufolge das zweite Mitglied der brasilianischen Delegation in New York, bei dem das Ergebnis eines Corona-Tests positiv ausgefallen ist. Bei weiteren Mitgliedern fielen die Tests laut der Pressestelle der Präsidentschaft, auf die sich etwa das Nachrichtenportal "G1" berief, negativ aus. BRASÍLIA/NEW YORK - Der brasilianische Gesundheitsminister Marcelo Queiroga ist während einer Dienstreise mit Staatspräsident Jair Bolsonaro in New York positiv auf das Coronavirus getestet worden. (Wirtschaft, 22.09.2021 - 06:10) weiterlesen...

Kreise: Ende der Verdienstausfall-Entschädigung ab 11. Oktober im Gespräch. BERLIN - In der Corona-Krise ist ein Ende der Entschädigungen für Verdienstausfälle wegen angeordneter Quarantäne für Ungeimpfte spätestens ab 11. Oktober im Gespräch. Das geht aus einem Entwurf für Beratungen der Gesundheitsminister von Bund und Ländern an diesem Mittwoch hervor, über den zuerst das "Handelsblatt" (Dienstag) berichtete. Auch "Business Insider" berichtete über diesen Termin. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur war er zunächst noch nicht final zwischen Bund und Ländern abgestimmt. Kreise: Ende der Verdienstausfall-Entschädigung ab 11. Oktober im Gespräch (Wirtschaft, 22.09.2021 - 06:00) weiterlesen...

Außenministertreffen mit USA und Frankreich geplatzt. Bundesaußenminister Heiko Maas bestätigte am Dienstag auf Nachfrage, dass die französische Seite auf ihre Teilnahme an dem ursprünglich für Mittwoch geplanten sogenannten Quad-Treffen verzichtet habe. Grund sei, "dass es Verstimmung gibt auf der französischen Seite, die ich gut nachvollziehen kann, und dass dort einige Dinge erst wieder geradegerückt werden müssen, bevor man sich in einem solchen Format zusammensetzt". Das Treffen sei aber nicht ganz abgesagt, sondern "nur verschoben". NEW YORK - Wegen des Streits um einen neuen Sicherheitspakt im Indopazifik ist ein Außenministertreffen der USA mit Frankreich, Großbritannien und Deutschland am Rande der UN-Generalversammlung in New York geplatzt. (Boerse, 22.09.2021 - 06:00) weiterlesen...

Gesundheitsminister beraten über Entschädigungen bei Quarantäne. In ersten Ländern sollen Ungeimpfte bald keinen Anspruch auf Entschädigung für Verdienstausfälle mehr haben. Das Bundesinfektionsschutzgesetz sieht dies bereits vor, wenn eine Absonderung hätte vermieden werden können, indem man eine empfohlene Schutzimpfung in Anspruch nimmt. BERLIN - In der Corona-Krise wollen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Mittwoch über ein einheitliches Vorgehen beim finanziellen Ausgleich für angeordnete Quarantäne beraten. (Wirtschaft, 22.09.2021 - 05:49) weiterlesen...

Zweiter Tag der UN-Generaldebatte in New York. Zudem sind zahlreiche Nebenveranstaltungen geplant, unter anderem ein hochrangig besetzter Online-Gipfel zur gerechteren internationalen Verteilung von Impfstoffen, organisiert von US-Präsident Joe Biden. NEW YORK - Mit Reden unter anderem von Vertretern der Ukraine und Jordanien geht die jährliche Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York am Mittwoch (ab 15.00 Uhr MESZ) in ihren zweiten Tag. (Wirtschaft, 22.09.2021 - 05:49) weiterlesen...