Transport, Verkehr

HAMBURG - In der Schifffahrtsbranche erwarten laut einer Studie viele Reeder langsam bessere Geschäfte.

25.07.2017 - 15:13:45

Studie: Reeder erwarten langsam bessere Geschäfte. Rund 60 Prozent von 105 befragten deutschen Hochseereedereien rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit Wachstum, wie die Unternehmensberatung PwC am Dienstag in Hamburg mitteilte. Vor einem Jahr hätten sich lediglich 35 Prozent optimistisch gezeigt. 80 Prozent der Reeder berichteten von voll beschäftigten Flotten, vor einem Jahr waren es 70 Prozent gewesen.

Die Schifffahrt steckt seit Jahren in der Krise: Während der Boomzeiten wurden zu viele Schiffe bestellt und Überkapazitäten an Frachtraum geschaffen, der Transport wurde also billiger und für die Reeder weniger gewinnbringend. Kleine Reedereien sind aus dem Geschäft ausgeschieden. Wie im Vorjahr erwarten 45 Prozent der von PwC befragten Unternehmen weiterhin stagnierende Fracht- und Charterraten, wie aus der Studie hervorgeht.

Neben den konjunkturellen Einschätzungen geht die Studie auf den Umgang mit der Digitalisierung in der Branche ein. Die Buchung von Schiffstransporten über Online-Portale könnte selbstverständlich werden - davon gehen vier von fünf befragten Reedern aus. Und wer sich gut für die Digitalisierung gerüstet sieht (57 Prozent), will darüber möglichst neue Geschäftsfelder erschließen. Mancher strebt eine Führungsrolle als Kopf einer Transportkette mit anderen Logistikdienstleistern an.

"Viel wird davon abhängen, welche Unternehmen sich in den nächsten Jahren digital und damit zukunftssicher aufstellen können", erklärte der Leiter des PwC-Kompetenzzentrums maritime Wirtschaft, Claus Brandt. Die Hälfte der Befragten war zum Beispiel der Ansicht, dass die Verbreitung des 3D-Drucks die globalen Warenströme verändern und verringern wird. Das könnte weniger Fracht für Schiffe bedeuten.

Der Verband Deutscher Reeder (VDR) hatte die Digitalisierung vor einigen Monaten dagegen als Chance gesehen. Mithilfe der Daten von hunderten Sensoren an Bord könnten Reedereien ihre Schiffe effizienter einsetzen, hieß es damals. Das seien etwa Angaben zur Maschinenleistung und zum Brennstoffverbrauch. "Deutsche Reedereien positionieren sich immer stärker als hochwertige Dienstleister und nutzen dafür besonders die digitale Wertschöpfungskette", teilte VDR-Präsidiumsmitglied Ralf Nagel nun am Dienstag mit.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Tausende Urlauber eingeschneit - Zermatt und St. Anton abgeschnitten. ANTON - Die Wintersportorte Zermatt in der Schweiz und St. Anton in Österreich sind nach ergiebigen Schneefällen erneut weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Der Zugverkehr nach Zermatt sei wegen der Lawinengefahr eingestellt worden, sagte ein Sprecher der Matterhorn Gotthard Bahn am Sonntag. Auch die Zufahrtsstraße sei gesperrt. Am Sonntagabend wurde in Zermatt die höchste Lawinengefahrstufe ausgerufen. ZERMATT/ST. (Boerse, 21.01.2018 - 18:10) weiterlesen...

9000 Urlauber in Zermatt eingeschneit - Straße und Gleise gesperrt. Der Zugverkehr sei wegen der Lawinengefahr eingestellt worden, sagte ein Sprecher der Matterhorn Gotthard Bahn am Sonntag. Bis wann die Sperre der Bahnlinie und auch der Zufahrtsstraße dauern werde, sei noch unklar. "Es sind neue Schneefälle angekündigt." Die einzige Möglichkeit, den Ort zu verlassen, bestand zwischenzeitlich per Helikopter. Betroffen von der Sperre sind nach Angaben des Tourismusbüros unter anderem die 9000 Gäste im Ort. ZERMATT - Der Wintersportort Zermatt in der Schweiz ist nach ergiebigen Schneefällen erneut weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. (Boerse, 21.01.2018 - 15:19) weiterlesen...

Nach Schneefällen ist Zermatt nur per Helikopter erreichbar. Der Zugverkehr sei wegen der Lawinengefahr eingestellt worden, sagte ein Sprecher der Matterhorn Gotthard Bahn am Sonntag. Bis wann die Sperre der Bahnlinie und der Straße dauern werde, sei noch unklar. "Es sind neue Schneefälle angekündigt." Die einzige Möglichkeit, den Ort zu verlassen, bestehe per Helikopter. ZERMATT - Der Wintersportort Zermatt in der Schweiz ist nach ergiebigen Schneefällen erneut nur noch aus der Luft erreichbar. (Boerse, 21.01.2018 - 14:53) weiterlesen...

Allianz kontra Autoindustrie: Forderung nach Treuhänder für Autodaten. Deutschlands größter Versicherungskonzern fordert die Einsetzung eines unabhängigen Treuhänders, der den Zugang zu Fahrzeugdaten gewährleistet. MÜNCHEN - Nach jahrelangem heftigem Gerangel um die Zugriffsrechte auf Fahrzeugdaten geht die Allianz in Stellung gegen die Autohersteller. (Boerse, 21.01.2018 - 14:29) weiterlesen...

E-Mobilitäts-Pionier gegen Verbot von Verbrennungsmotoren. Günther Schuh hat sich gegen ein Verbot von Verbrennungsmotoren ausgesprochen. "Man kann nicht einfach etwas verbieten, ohne eine Lösung zu haben", sagte Schuh beim Neujahrsempfang der NRW-CDU am Samstag in Düsseldorf. Ein mit vier Personen besetzter moderner Diesel-Kleinwagen produziere bei der Fahrt in die Stadt genauso viel Kohlendioxid wie vier Fahrradfahrer, führte Schuh aus. DÜSSELDORF - Der Elektromobilitäts-Pionier Prof. (Boerse, 21.01.2018 - 14:24) weiterlesen...

Lauda sieht Vorteile auf seiner Seite beim Kampf um Niki. Er könne wegen des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (AOC) seiner Fluggesellschaft Lauda Motion Niki binnen weniger Wochen wieder in die Luft bringen, sagte Lauda der Wiener Zeitung "Kurier" (Sonntag). Die IAG -Tochter Vueling brauche dagegen ein neues Betreiberzeugnis, was mindestens drei Monate dauere. KORNEUBURG - Im Rennen um die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki gibt es aus Sicht von Airline-Gründer Niki Lauda gute Gründe für einen Zuschlag an ihn. (Boerse, 21.01.2018 - 14:21) weiterlesen...