Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Deutschland, Branchen

HAMBURG - In der deutschen Windindustrie sind nach einer Erhebung im Auftrag der IG Metall Küste seit Beginn des vergangenen Jahres 8000 bis 10 000 Arbeitsplätze verloren gegangen.

04.09.2019 - 13:17:24

IG Metall: Bis zu 10 000 Arbeitsplätze in der Windindustrie sind weg. Damit setze sich die Entwicklung des Jahres 2017 fort, als die Branche bereits 26 000 Arbeitsplätze einbüßte, teilte die Gewerkschaft am Mittwoch in Hamburg mit. Die Betriebsräte der wesentlichen Betriebe sehen die weitere Entwicklung der Branche sehr negativ und erwarten weitere Entlassungen, hieß es einen Tag vor dem Windenergietreffen bei Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).

"Es ist deprimierend", sagte Bezirksleiter Meinhard Geiken. "Wenn Politik und Unternehmen nicht gegensteuern, dann steigen wir aus der Windindustrie noch früher aus als aus der Kohle." Der Inlandsmarkt sei praktisch tot; Hoffnung machten nur entfernte Märkte wie Asien und Südamerika, teilweise auch einige europäische Länder. Die Branche brauche aber einen funktionierenden Heimatmarkt. Von dem Gipfel, an dem auch die IG Metall teilnimmt, erwarte er ein Bekenntnis zur Windenergie und klare Maßnahmen wie die Aufhebung der Ausbaudeckel für die Windkraft an Land und auf See sowie einen Zusatzbeitrag von zwei Gigawatt der Offshore-Windkraft.

Nach den letzten genaueren Schätzungen des Institutes DIW arbeiteten im Jahr 2016 rund 161 000 Beschäftigte in der Herstellung, der Montage und der Wartung von Windkraftwerken an Land und auf See. Nach den Daten der IG Metall ging seitdem mindestens ein Fünftel der Arbeitsplätze verloren. Betroffen sind nicht nur die Küstenländer. Ein erheblicher Teil der Zulieferbetriebe produziert in anderen Bundesländern, vor allem in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH/ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Gewinn - Brexit-Fristverlängerung erwartet (Tippfehler im ersten Satz berichtigt: den) (Boerse, 23.10.2019 - 18:12) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Schluss: Gewinne dank erwarteter Brexit-Fristverlängerung. Allerdings verließ die Anleger angesichts der nach wie vor unsicheren Lage der Mut rasch wieder. Die Gewinne bröckelten ab. Der deutsche Leitindex konnte sich über der Marke von 12 800 Punkten nicht lange halten. FRANKFURT - Eine sich abzeichnende Fristverlängerung zugunsten eines geregelten Brexit hat dem Dax am Mittwoch auf den höchsten Stand seit Juli 2018 getrieben. (Boerse, 23.10.2019 - 18:04) weiterlesen...

Grundrente rückt näher - Umfang noch offen. Eine hochrangig besetzte Arbeitsgruppe der Koalition vertagte sich am Mittwoch erneut, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Von der Opposition kam deshalb scharfe Kritik. Allerdings wurden Umrisse einer Lösung deutlich. Nun soll am Donnerstag kommender Woche weiterverhandelt werden. Klar ist damit allerdings, dass es vor der Landtagswahl in Thüringen an diesem Sonntag kein Ergebnis gibt. BERLIN - Ungeachtet schwieriger Verhandlungen zwischen Union und SPD zeichnet sich eine Einigung bei der geplanten Grundrente ab. (Boerse, 23.10.2019 - 17:38) weiterlesen...

TAGESVORSCHAU: Termine am 24. Oktober 2019. FRANKFURT - Wirtschafts- und Finanztermine am Donnerstag, den 24. Oktober: TAGESVORSCHAU: Termine am 24. Oktober 2019 (Boerse, 23.10.2019 - 17:31) weiterlesen...

Neue Frist für Alitalia: Angebot muss bis 21. November stehen. ROM - Die italienische Regierung hat die Frist für eine Übernahme der angeschlagenen Fluggesellschaft Alitalia abermals verlängert. Die Investoren müssten nun bis zum 21. November ein verbindliches Angebot auf den Tisch legen, teilte Industrieminister Stefano Patuanelli am Mittwoch mit. Neue Frist für Alitalia: Angebot muss bis 21. November stehen (Boerse, 23.10.2019 - 17:27) weiterlesen...

Aldi und Lidl wollen Nutri-Score auf Eigenmarken einführen. Die großen Discounter Aldi und Lidl kündigten an, die freiwillige Kennzeichnung für Teile ihrer Eigenmarken einführen zu wollen. Lidl teilte am Mittwoch mit, derzeit würden verschiedene Produkte dafür geprüft. Aldi Nord und Aldi Süd erklärten, sie unterstützten die Einführung des Nutri-Scores und planten, das Logo auf "relevanten Eigenmarken-Produkten" aufzubringen. Erste Produkte anderer Hersteller damit sind bereits in Supermärkten zu kaufen. BERLIN - Das neue farbige Logo Nutri-Score für Zucker, Fett und Salz in Lebensmitteln bekommt einen kräftigen Schub im deutschen Lebensmittelhandel. (Boerse, 23.10.2019 - 17:25) weiterlesen...