Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Medizintechnik

HAMBURG - In besseren Wohnlagen lebende Menschen haben einer Studie in Hamburg zufolge im Mittel höhere Überlebenschancen bei Krebs als Bewohner sozial schwächerer Viertel.

04.03.2021 - 06:33:25

Bessere Krebs-Überlebenschance bei Menschen gutsituierter Viertel. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Hamburgischen Krebsregister hatten erstmals das Krebsüberleben zwischen den Stadtteilen einer Großstadt am Beispiel der Hansestadt verglichen. Dabei fanden sie teils erhebliche Differenzen.

Im sozioökonomisch stärksten Viertel starben beispielsweise 93,8 Prozent der an Prostatakrebs erkrankten Patienten in den nächsten fünf Jahren nicht an dieser Krankheit. In den schwächsten Stadtteilen waren es laut DKFZ fast 15 Prozentpunkte weniger. Bei Darmkrebs überlebten 72,9 Prozent in guter Wohnlage, in ärmeren Vierteln lediglich 62,1 Prozent. Nicht so gravierend war der Unterschied bei Brustkrebs (8 Prozentpunkte) und Lungenkrebs (2,5 Prozentpunkte).

Die Studie basiert auf Daten von 73 106 Patienten, die im Hamburgischen Krebsregister erfasst und zwischen 2004 und 2018 an Darm-, Lungen-, Brust- oder Prostatakrebs erkrankt waren. Für die Bewertung der Stadtteile nutzten die Epidemiologen den Hamburger Sozialindex, der unter anderem Arbeitslosenquote, Anzahl der Sozialwohnungen, Wohnungsgröße und Haushaltseinkommen erfasst.

Eine mögliche Erklärung für die teilweise erheblichen Differenzen sei, dass Vorsorgeuntersuchungen von Menschen in schwächeren Wohnlagen seltener wahrgenommen würden, teilte das DKFZ mit. Werde Krebs erst in späteren Stadien entdeckt, sei die Prognose schlechter.

Der Vergleich einzelner städtischer Gebiete sei besonders interessant, sagte Lina Jansen vom DKFZ. "So spielen Unterschiede bei der Erreichbarkeit medizinischer Versorgung innerhalb einer Stadt eine geringere Rolle als in Regionen, die sowohl städtische als auch ländliche Gebiete einschließen."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Laschet und Söder zur Übernahme der Kanzlerkandidatur bereit. Das teilten sie übereinstimmend am Sonntag am Rande der Klausur der Spitze der Unions-Bundestagsfraktion in Berlin mit. BERLIN - Die Vorsitzenden von CDU und CSU - Armin Laschet und Markus Söder - sind beide zur Übernahme der Kanzlerkandidatur für die Union bereit. (Wirtschaft, 11.04.2021 - 15:37) weiterlesen...

Druck auf Russland wächst. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) forderte von Moskau eine Erklärung russischer Absichten. "Wenn Russland nichts zu verbergen hat, könnte es leicht erklären, welche Truppen wohin bewegt werden und zu welchem Ziel", schrieb die Ministerin am Samstag bei Twitter. Russland erklärte, dass es für Truppenbewegungen auf seinem Gebiet niemandem Rechenschaft schuldig sei. KIEW/BERLIN/MOSKAU - Angesichts der neuen Eskalation im Konflikt um die Ostukraine wächst der Druck auf Russland. (Wirtschaft, 11.04.2021 - 15:10) weiterlesen...

Linke will Olaf Scholz später vor Cum-Ex-Untersuchungsausschuss laden. HAMBURG - Der Obmann der Linken im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft zur Cum-Ex-Affäre hat vor einer verfrühten Aussage des ehemaligen Bürgermeisters und heutigen Bundesfinanzministers Olaf Scholz (SPD) gewarnt. Der Zeitplan der Koalitionsfraktionen SPD und Grüne sehe vor, dass Scholz bereits am 30. April ein erstes Mal vor dem Ausschuss aussagen solle, teilte Norbert Hackbusch am Sonntag mit. Erst im Anschluss sollen ihm zufolge dann die Sachverständigen gehört werden. Linke will Olaf Scholz später vor Cum-Ex-Untersuchungsausschuss laden (Wirtschaft, 11.04.2021 - 14:54) weiterlesen...

Ex-Richterbund-Chef 'fassungslos' über neue Corona-Pläne des Bundes. "Man sieht mich selten fassungslos. Aber nun ist es so weit. Der Bund schießt deutlich über alle Verhältnismäßigkeitsgrenzen hinaus", schrieb der Direktor des Amtsgerichts Bielefeld am Samstag auf Facebook. Es gehe bei den Vorschlägen nun nicht mehr um einen Brücken-Lockdown von zwei oder drei Wochen, sondern um einen "nicht mehr einzufangenden Dauerlockdown", rügte er. BERLIN - Der frühere Vorsitzende des Deutschen Richterbunds, Jens Gnisa, empört sich über Pläne der Bundesregierung, im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie das Infektionsschutzgesetz zu verschärfen. (Wirtschaft, 11.04.2021 - 14:53) weiterlesen...

Slowenien und Serbien lockern Anti-Corona-Maßnahmen. So fällt die Einschränkung, dass die Bürger ihre jeweilige Region nur mit Ausnahmeerlaubnis verlassen dürfen. Die nächtliche Ausgangssperre von 22.00 bis 05.00 Uhr wird aufgehoben. Kindergärten und Grundschulen öffnen wieder. Gewisse Geschäfte und Dienstleistungen wie Friseure und Kfz-Werkstätten stehen erneut zur Verfügung. Auch Museen, Galerien und Museen können wieder Besucher empfangen. LJUBLJANA/BELGRAD - Das EU-Land Slowenien lockert am Montag die geltenden Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. (Wirtschaft, 11.04.2021 - 14:52) weiterlesen...

Scholz wirbt für Klarheit mit bundeseinheitlichen Corona-Regeln. Es gehe um Klarheit überall in Deutschland, "so dass es da keine Unterschiede gibt und alle wissen, woran sie sind und nicht jeden Tag was Neues erzählt wird, so dass alle völlig verwirrt sind", sagte der Vizekanzler am Samstag bei einer Online-Diskussionsrunde der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam. Geplant seien zum Beispiel Ausgangsbeschränkungen von 21.00 Uhr bis 5.00 Uhr. Die Bundesregierung will das Infektionsschutzgesetz ändern, um bundesweit einheitliche Corona-Regeln zu schaffen. POTSDAM - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat für die geplanten bundesweit einheitlichen Regeln für Regionen mit hohen Corona-Infektionszahlen geworben. (Wirtschaft, 11.04.2021 - 14:49) weiterlesen...