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HAMBURG - Hamburg hat sein selbstgestecktes Ziel von 1000 öffentlich zugänglichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge in diesem Jahr bereits übertroffen.

21.11.2019 - 08:45:24

Hamburg übertrifft selbstgesetztes Ziel von 1000 E-Ladestationen. Aktuell seien allein über die Stromnetz Hamburg GmbH 965 Ladepunkte in Betrieb, teilte die Verkehrsbehörde der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Hinzu kämen rund 60 Angebote von privaten Ladeinfrastrukturbetreibern wie NewMotion oder Allego. Somit stünden in Hamburg mehr als 1000 öffentlich zugängliche Ladestellen zur Verfügung, womit die Stadt nach eigenen Angaben weiterhin Vorreiter in Deutschland ist.

Von den Ladestation sind derzeit 64 sogenannte Schnelllader, was laut Behörde europaweit die größte Dichte ist. Deren städtische Anzahl soll auf mindestens 70 steigen, weitere würden von Drittanbietern geplant, teilte die Behörde mit. Ihren Angaben zufolge waren Anfang Oktober in der Hansestadt 3871 reine Elektrofahrzeuge zugelassen sowie 2060 Plugin-Hybridfahrzeuge und 39 Wasserstofffahrzeuge. In den nächsten fünf Jahren erwartet die Behörde in Hamburg einen Anstieg auf mehr als 50 000 vollelektrische und teilelektrische (Plug-In-Hybrid) Fahrzeuge.

Durch ein im Februar gestartetes Projekt für Elektro-Ladestationen in Wohnhäusern und Gewerbeimmobilien wird die Installation privater Ladeinfrastruktur finanziell unterstützt. Bisher seien bis Ende September 30 Anträge für 290 Ladepunkte bei der Investitions- und Förderbank eingereicht worden, berichtete die Behörde. Sie hatte das Modellprojekt "Elbe" mit einer Förderung von 21 Millionen Euro für bis zu 7400 weitere Ladepunkte für Elektroautos gestartet. Sie sollen teilweise auch öffentlich zugänglich werden.

Bei "Elbe" handelt es sich um ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur Untersuchung von Lastmanagement, dessen Ziel nicht primär der Aufbau von privater Ladeinfrastruktur sei, hatte die Behörde zum Start berichtet. Deren Ladepunkte müssen mit dem Lastmanagement des Verteilnetzbetreibers Stromnetz Hamburg verbunden werden, damit dieser regulierend in die Stromversorgung eingreifen kann.

@ dpa.de

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