Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Produktion, Absatz

HAMBURG - Die weltweite Energieversorgung steht nach einer Prognose des Technik-Dienstleisters DNV GL vor einem tiefgreifenden Wandel.

11.09.2019 - 06:12:24

Experten: Weltklima wird wärmer trotz Energiewende. Dennoch werde es nicht gelingen, den Anstieg der globalen Temperatur auf zwei Grad zu begrenzen und damit die Pariser Klimaziele zu erfüllen, heißt es im "Energy Transition Outlook" des norwegischen Unternehmens, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Vielmehr erwarte DNV GL einen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur von 2,4 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts.

"Der Energiesektor wird sich innerhalb nur einer Generation grundlegend verändern", sagte der Technologie- und Forschungsdirektor des Konzerns, Pierre C. Sames, in Hamburg. Um das Jahr 2030 werde der weltweite Energieverbrauch seinen Höchststand erreichen und nicht weiter wachsen. Treiber der Entwicklung sei vor allem der Personentransport - Autos, Busse, aber auch Mopeds und Motorräder.

DNV GL geht davon aus, dass E-Fahrzeuge bis 2032 einen Marktanteil von 50 Prozent weltweit erreichen. Bis 2050 werde 80 Prozent des Stroms durch erneuerbare Energien erzeugt. Durch Einsparungen und Effizienzverbesserungen bleibe die Energiewende bezahlbar; die globalen Aufwendungen für Energie gingen gemessen an der Wirtschaftsleistung sogar zurück.

"Aber leider reicht das nicht, um die Klimaziele zu erfüllen", sagte Sames. Zwar würden die erneuerbaren Energien in den kommenden 30 Jahren stark wachsen und einen immer größeren Anteil an der Energieversorgung übernehmen. Der Verbrauch von Kohle und Öl nehme stark ab. Doch auch 2050 würden die fossilen Energieträger noch mehr als die Hälfte zur globalen Energieversorgung beitragen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

GESAMT-ROUNDUP: Druck auf Trump in Impeachment-Ermittlungen wächst. Ein Ex-Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrates, Tim Morrison, erklärte vor Abgeordneten im US-Repräsentantenhaus, die zeitweise zurückgehaltene Militärhilfe an die Ukraine sei daran geknüpft gewesen, dass die Führung in Kiew öffentlich Ermittlungen ankündige, die Trumps Rivalen Joe Biden hätten schaden können. Das habe ihm der US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland, gesagt. Dieser habe viel direkten Kontakt mit Trump gehabt, sagte Morrison weiter. "Sondland glaubte und sagte mir zumindest, dass der Präsident ihm Anweisung gab." Das erhärtet den Verdacht gegenüber Trump und steigert den Druck auf Sondland, der in wenigen Tagen öffentlich vor dem Kongress aussagen soll. WASHINGTON - Weitere Zeugenaussagen in den Impeachment-Ermittlungen gegen Donald Trump bringen den US-Präsidenten und dessen Umfeld in Erklärungsnot. (Wirtschaft, 17.11.2019 - 16:44) weiterlesen...

Krawalle zum Jahrestag der 'Gelbwesten'-Proteste. Im Süden von Paris randalierten am Samstag größtenteils Vermummte und lieferten sich einen regelrechten Straßenkampf mit der Polizei. Ein Großteil von ihnen trug keine gelbe Warnweste, das Erkennungszeichen der "Gelbwesten". Der Pariser Polizeipräsident Didier Lallement sprach von "systematischen Angriffen auf Sicherheitskräfte und Feuerwehrleute". PARIS - Krawalle und heftige Ausschreitungen haben den ersten Jahrestag der "Gelbwesten"-Proteste in Paris überschattet. (Wirtschaft, 17.11.2019 - 16:20) weiterlesen...

WDH/'Wams'/Kramp-Karrenbauer: Koalitionsvertrag wird nicht neu verhandelt ('Wams' in der Überschrift ergänzt) (Wirtschaft, 17.11.2019 - 15:37) weiterlesen...

Neue Zeugenaussagen bringen Trump und sein Umfeld in Erklärungsnot. Der Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses veröffentlichte am Samstagabend (Ortszeit) die Mitschriften der Befragungen von einem früheren Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrates, Tim Morrison, und einer Mitarbeiterin von US-Vizepräsident Mike Pence, Jennifer Williams. Beide äußerten Bedenken über Versuche, die ukrainische Führung mit Druck zu politischen Ermittlungen gegen einen Rivalen Trumps zu drängen. WASHINGTON - Zwei weitere Zeugenaussagen in den Impeachment-Ermittlungen gegen Donald Trump bringen den US-Präsidenten und dessen Umfeld in Erklärungsnot. (Wirtschaft, 17.11.2019 - 15:24) weiterlesen...

Bitkom mahnt rasches Handeln bei Digitalisierung in Deutschland an. "Im Koalitionsvertrag steht 297-mal das Wort "digital", dennoch fällt Deutschland im internationalen Digitalvergleich weiter zurück", erklärte Verbandspräsident Achim Berg am Sonntag. Die Richtung stimme nicht. BERLIN - Unmittelbar vor der sogenannten Digitalklausur des Bundeskabinetts hat der Branchenverband Bitkom mehr Tempo bei der Digitalisierung in Deutschland angemahnt. (Boerse, 17.11.2019 - 15:24) weiterlesen...

CDU stimmt für Kenia-Koalition in Brandenburg. Ein Landesparteitag stimmte am Samstag in Schönefeld mit 97,2 Prozent Zustimmung der 217 Delegierten bei drei Gegenstimmen und drei Enthaltungen für den Koalitionsvertrag. SCHÖNEFELD - Die Kenia-Koalition in Brandenburg rückt näher: Die CDU in dem Bundesland hat sich nach zehn Jahren Opposition mit großer Mehrheit für ein Regierungsbündnis mit SPD und Grünen ausgesprochen. (Wirtschaft, 17.11.2019 - 15:21) weiterlesen...