VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

HAMBURG - Die VW -Tochter Moia hat auf der Hamburger Mobilitätsmesse "New Mobility Day" ihren Elektro-Minibus gezeigt, mit dem das Unternehmen künftig in der Hansestadt Fahrten anbieten möchte.

17.05.2018 - 17:44:41

VW-Tochter Moia zeigt neuen Elektro-Minibus auf Messe in Hamburg. Das Fahrzeug ist komplett elektrisch betrieben und bietet Platz für sechs Fahrgäste und ihr Handgepäck. Spätestens 2019 möchte der Fahrtendienst des VW-Konzerns in Hamburg Sammelfahrten anbieten.

Die VW-Tochter Moia präsentierte ihren Elektro-Minibus auf der Hamburger Mobilitätsmesse "New Mobility Day". Das Fahrzeug ist komplett elektrisch betrieben und bietet Platz für sechs Fahrgäste und ihr Handgepäck. Spätestens 2019 möchte der Fahrtendienst des VW-Konzerns in Hamburg Sammelfahrten anbieten. Je nach dem, wie die Umsetzung in Hamburg klappe, möchte das Unternehmen nach eigenen Angaben auch in andere Städte vordringen.

Das Konzept ist ein Shuttle-Service, der per Smartphone-App zu festen Haltepunkten gerufen werden kann. Diese sollen nur maximal 250 Meter vom Standpunkt des Kunden entfernt sein. Mehrere Fahrgäste, deren Start- und Zielpositionen in ähnlicher Richtung liegen, teilen sich ein Fahrzeug und bezahlen einen Fahrpreis, der jeweils pro Person und Strecke berechnet wird.

Im April hatten Hamburgs Behörden die Hälfte der 1000 beantragten Moia-Fahrzeuge genehmigt. Der Rest folge nur, wenn der öffentliche Nahverkehr nicht beeinträchtigt wird. Henrich zeigte sich dennoch zufrieden: "Wir haben hier offene Türen von der Stadt vorgefunden seit Tag eins."

Die Startup-Unternehmen CleverShuttle und Mytaxi bieten bereits seit vergangenem Jahr geteilte Fahrten an, sogenanntes "Ride-Sharing". "Wir brauchen neue Verkehrskonzepte, um das Verkehrsaufkommen der Zukunft zu regeln", sagte Mytaxi-Deutschlandchef Alexander Mönch. "Anstatt zu klagen oder demonstrieren, sollten wir lieber unsere eigenen Innovationen vorantreiben."

Das Taxi-Gewerbe ist laut Mönch nicht so verstaubt, wie es aussehe. "Der Kuchen wird zwar insgesamt größer", sagte Mönch über den innerstädtischen Beförderungsmarkt: "Allerdings befinden wir uns mit Moia schon in einer Wettbewerbssituation." Der Innovationsbeauftragte von Mytaxi, Torben Bursinski, sagte, damit Konzepte, wie die von Moia und Mytaxi nebeneinander bestehen können, brauche es gleiche Rahmenbedingungen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Saarland will Halberg Guss nicht enteignen. Nur die sechs Mitglieder der von Oskar Lafontaine geführten Linke-Fraktion stimmten am Dienstag für den Vorstoß. Lafontaine plädierte für eine Enteignung, weil auch die saarländische Verfassung darin eine Möglichkeit sehe, den Missbrauch von wirtschaftlicher Macht zu verhindern. SAARBRÜCKEN - Der saarländische Landtag hat eine Forderung der Linken nach Verstaatlichung des Autozulieferers Neue Halberg Guss (NHG) abgelehnt. (Boerse, 23.10.2018 - 14:08) weiterlesen...

VW-Abgasaffäre: Staatsanwaltschaft in Südkorea will deutsche Hilfe. Die Behörde habe ein Rechtshilfeersuchen an die Staatsanwaltschaft in Braunschweig gerichtet, sagte der Sprecher der Behörde, Klaus Ziehe, am Dienstag. Zuvor hatte das "Handelsblatt" über das Ersuchen, gewissermaßen ein Ermittlungsauftrag, berichtet. Zu inhaltlichen Details äußerte sich Ziehe nicht. Der VW-Konzern und mehrere Manager müssen sich in Südkorea wegen des Abgas-Skandals verantworten. DÜSSELDORF/WOLFSBURG - In der VW -Dieselaffäre treibt die Anklagebehörde in Südkorea ihre Ermittlungen voran. (Boerse, 23.10.2018 - 12:41) weiterlesen...

Große Unzufriedenheit mit Merkels Diesel-Kurs. Für fast zwei Drittel (65 Prozent) der Befragten tritt Merkel nicht entschieden genug für die Interessen der Dieselfahrer ein. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. Zugleich gaben fast drei Viertel (72 Prozent) an, sie hätten kein Vertrauen, dass sich Regierung und Autobranche auf einen Kompromiss einigen, der Fahrverbote weitestgehend verhindern könnte. BERLIN - Die große Mehrheit der Bundesbürger ist laut einer Umfrage unzufrieden mit dem Kurs von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Diesel-Fahrverbote in Städten zu verhindern. (Boerse, 23.10.2018 - 06:31) weiterlesen...

Umfrage: Schmutzige Stadtluft größte Diesel-Sorge der Deutschen. 48 Prozent der Bundesbürger zählen die Belastung mit gesundheitsschädlichem Stickstoffdioxid (NO2) zu den größten Problemen, die durch den teilweise überhöhten Schadstoffausstoß von Dieselautos entstehen. Das hat das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ermittelt. BERLIN - Die größte Sorge der Deutschen in der Debatte um den Diesel ist einer Umfrage zufolge die schlechte Luft in den Städten. (Boerse, 23.10.2018 - 05:19) weiterlesen...

Diebe stehlen weniger Autos - aber teure Modelle beliebt. Die Gesamtsumme des Schadens bezifferte sich auf 324 Millionen Euro (plus 8 Prozent im Vergleich zu 2016). Das geht aus am Montag veröffentlichten Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Gestohlen wurden demnach 17 493 Autos, die gegen Diebstahl versichert waren. Das waren vier Prozent weniger als im Vorjahr. Die Diebe nahmen aber mehr als früher die teuren Geländewagen, Sportwagen und Limousinen ins Visier. Der durchschnittliche Schaden betrug 18 500 Euro (plus 13 Prozent). BERLIN - Autodiebe haben 2017 erneut einen wirtschaftlichen Schaden in Rekordhöhe angerichtet. (Boerse, 22.10.2018 - 09:34) weiterlesen...

Anwälte rechnen mit Zehntausenden Teilnehmern für VW-Klage. BERLIN - Bei der deutschlandweit ersten Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen könnten nach Einschätzung der Anwälte mehrere Zehntausend Dieselfahrer mitmachen. Er habe innerhalb eines Monats über 4000 konkrete Anfragen bekommen, sagte Rechtsanwalt Ralf Stoll, der die Klage für den Bundesverband der Verbraucherzentralen betreut. Beim Verband selbst meldeten sich rund 26 000 Interessenten. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich alle auch der Klage anschließen, die am 1. November eingereicht wird. Dafür müssen sich Dieselfahrer in ein offizielles Register eintragen, das beim Bundesamt für Justiz eingerichtet wird. Anwälte rechnen mit Zehntausenden Teilnehmern für VW-Klage (Boerse, 22.10.2018 - 05:20) weiterlesen...