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HAMBURG - Die schwedische Batteriefirma Northvolt könnte bei ihrem angedachten Börsengang laut einem Pressebericht eine Bewertung von bis zu 30 Milliarden Euro anstreben.

22.07.2021 - 10:25:31

IPO/'MM': VW-Beteiligung Northvolt strebt Bewertung von bis zu 30 Milliarden an. Im kommenden Jahr oder 2023 sollen die Pläne für die Erstnotiz (IPO - initial public offering) ernst werden, berichtete das "Manager-Magazin" am Donnerstag unter Berufung auf Unternehmenskreise. Angepeilt werde eine Bewertung von mindestens 20, womöglich aber auch bis zu 30 Milliarden Euro.

ist mit einem kleineren Anteil mit im Boot. Ein Northvolt-Sprecher sagte, derzeit gebe es keine konkreten Pläne für einen Börsengang, künftig könne man aber von einem Listing profitieren.

Northvolt-Chef Peter Carlsson hatte dem US-Wirtschaftsmagazin "Business Insider" im Juni bereits von seinen Gedankenspielen erzählt, das Unternehmen irgendwann an die Börse zu führen. Die jüngsten Finanzierungsrunden hätten dem Unternehmen etwas Bewegungsfreiheit verschafft, weswegen es keine Eile gebe. "Aber irgendwie werden wir Zugang zu dem zusätzlichen Kapitalfluss brauchen, der mit einer Börsennotierung einhergeht." Die große Nachfrage nach Batteriezellen führt bei Northvolt zu hohem Kapitalbedarf. Erst Anfang Juni besorgte sich das Unternehmen zusätzliche 2,75 Milliarden US-Dollar, auch VW war in der Finanzierungsrunde dabei.

Die derzeit entstehende Batteriefabrik im nordschwedischen Skelleftea ist mittlerweile auf eine jährliche Produktionskapazität von 60 Gigawattstunden Batteriespeicher ausgelegt, von denen bis zu 40 Gigawattstunden für Volkswagen vorgesehen sind und 15 Gigawattstunden für den schwedischen Autobauer Volvo. Mit Volvo zusammen will Northvolt ein weiteres Werk in Europa mit der Kapazität von 50 Gigawattstunden bauen.

@ dpa.de