Flugzeugbau, Rüstung

HAMBURG - Die IG Metall Küste fordert mehr feste Stellen und Auszubildende auf den Werften.

13.09.2019 - 13:43:24

IG Metall Küste fordert mehr feste Stellen und Azubis im Schiffsbau. Zwar sei die Zahl der Beschäftigten im Schiffsbau gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent auf 18 122 gestiegen, teilte der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Meinhard Geiken, am Freitag bei der Präsentation der Schiffbauumfrage in Hamburg mit. Gerade auf den Werften in Mecklenburg-Vorpommern seien inzwischen doppelt so viele Menschen beschäftigt wie im Jahr 2017. In Schleswig-Holstein hingegen wurde in den vergangenen Jahren praktisch in allen Werften Personal abgebaut.

Die verstärkte Nutzung von Leiharbeit und Werkverträgen sei ein Grund zur Sorge, sagte Geiken. Der Anteil an Leiharbeit liegt laut der Befragung bei 15 Prozent und ist damit deutlich gestiegen. Im vergangenen Jahr betrug dieser Wert knapp elf Prozent. Außerdem fordert die Gewerkschaft mehr Ausbildungsplätze: Die Ausbildungsquote sei erneut gesunken, von 6,2 Prozent im Jahr 2018 auf 5,9 Prozent.

An der 28. Schiffbauumfrage beteiligten sich die Betriebsräte von 39 Werften mit insgesamt 18 122 Beschäftigten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Huthis wollen Angriffe auf Saudi-Arabien einstellen. "Wir hoffen, dass Riad positiv auf die Initiative reagiert", sagte Mahdi al-Maschat, Präsident des Obersten Politischen Rates der Huthis in einer am Freitag ausgestrahlten Fernsehansprache. Sollte Saudi-Arabien mit seinen Bombardierungen und Luftangriffen allerdings fortfahren, hätten die Huthis das Recht, darauf zu reagieren, warnte der politische Anführer der Huthis. SANAA - Die vom Iran unterstützten Huthi-Milizen im Jemen haben angekündigt, Drohnen- und Raketenangriffe auf Saudi-Arabien einzustellen, wenn auch das Nachbarland seine Angriffe beende. (Boerse, 20.09.2019 - 22:36) weiterlesen...

Kuwait erhöht Sicherheitsstufe angesichts Spannungen. Ein entsprechendes Dekret habe am Freitag der Industrieminister von Kuwait, Chalid al-Rudhan, erlassen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Kuna. Dies bedeute, dass die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden müssten, um Schiffe und Häfen zu schützen. Vor einigen Tagen hatte bereits die Armee erklärt, militärische Übungen durchzuführen, um kampfbereit zu sein. KUWAIT-STADT - Das Golf-Emirat Kuwait hat angesichts der Spannungen in der Region die Sicherheitsstufe rund um seine Handels- und Ölhäfen erhöht. (Boerse, 20.09.2019 - 17:07) weiterlesen...

Saudische Angriffe im Jemen - Neue Kriegsdrohungen aus dem Iran. Dabei seien rund um die umkämpfte Hafenstadt Hudaida vor allem Produktionsstätten von Sprengstoffbooten, Seeminen und ein ferngelenktes Sprengstoffboot angegriffen worden, berichtete die saudische Nachrichtenagentur SPA am Freitag. Saudi-Arabien führt eine Allianz arabischer Staaten an, die im Jemen gegen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen kämpft. RIAD/TEHERAN/WASHINGTON - Knapp eine Woche nach der Bombardierung von Ölanlagen in Saudi-Arabien hat eine von Riad angeführte Militärkoalition Ziele der Huthi-Rebellen im Jemen aus der Luft angegriffen. (Boerse, 20.09.2019 - 16:43) weiterlesen...

Libanon plant Kauf von französischen Rüstungsgütern für Öl-Felder. Eine entsprechende Absichtserklärung sei am Freitag in Paris unterschrieben worden, erklärte Libanons Regierungschef Saad Hariri bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. PARIS - Die libanesische Regierung hat angekündigt, militärische Ausrüstung von Frankreich zur Sicherung von Gas- und Ölfeldern im östlichen Mittelmeerraum kaufen zu wollen. (Boerse, 20.09.2019 - 16:15) weiterlesen...

US-Waffenhersteller Colt beendet Produktion von Sportgewehren. Zur Begründung nannte Firmenchef Dennis Veilleux am Donnerstag (Ortszeit) eine Übersättigung des Marktes. Dennoch stehe das Unternehmen weiter hinter dem Zweiten Zusatzartikel (Second Amendment) der US-Verfassung, in dem das Recht auf Waffenbesitz festgelegt ist, bekräftigte Veilleux in seiner Mitteilung. Das Geschäft mit Pistolen und Revolvern werde weiter ausgebaut, hieß es. Von der Einstellung betroffen sind unter anderem halbautomatische Waffen der AR-15-Serie für den zivilen Gebrauch. Deren Verkauf ist in den USA besonders umstritten, weil sie bei Massakern mit etlichen Todesopfern wie etwa in Parkland (2018) oder Orlando (2016) eingesetzt wurden. WEST HARTFORD - Der US-Waffenhersteller Colt will vorerst keine Sportgewehre mehr produzieren. (Boerse, 20.09.2019 - 11:45) weiterlesen...

Französische Fluggesellschaft XL Airways in Schwierigkeiten. Der Ticketverkauf sei am Donnerstag eingestellt worden, teilte die Fluggesellschaft auf ihrer Internetseite mit. PARIS - Die französische Airline XL Airways ist nach eigenen Angaben in finanzielle Turbulenzen geraten. (Boerse, 20.09.2019 - 07:01) weiterlesen...