Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

HHLA HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG, DE000A0S8488

HAMBURG - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sperrt sich gegen einen Einstieg des chinesischen Terminalbetreibers Cosco Shipping Ports beim Hamburger Containerterminal Tollerort (CTT).

20.07.2021 - 12:35:29

Verdi sieht mögliche Beteiligung von Cosco an HHLA-Terminal kritisch. Aus Sicht von Verdi wäre dies "ein weiterer Schritt in Richtung Abschaffung des Landlord-Prinzips im Hamburger Hafen", heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft vom Dienstag in Hamburg. Gemeint ist damit die Arbeitsteilung zwischen öffentlich-rechtlicher Hafenverwaltung als Eigentümer der Hafenflächen und der privaten Bewirtschaftung zum Beispiel beim Güterumschlag.

als Betreiber des Terminals Tollerort. "Es gibt dazu keine politischen Vorgaben, aber was unternehmerisch sinnvoll ist, muss auch praktisch möglich sein und gemacht werden", hatte der SPD-Politiker der dpa gesagt. Hamburg müsse bei der Wettbewerbsfähigkeit der nordeuropäischen Seehäfen auf der Höhe der Zeit bleiben.

China ist für den drittgrößten europäischen Seehafen als mit Abstand wichtigster Handelspartner Hamburgs eminent wichtig. Schiffe der Reederei Cosco Shipping laufen bereits seit fast 40 Jahren das HHLA-Terminal Tollerort an. "Es hat gute Gründe, weswegen Cosco und andere Reedereien Interesse haben an einer Terminalbeteiligung", sagte Tschentscher und verwies darauf, dass Reedereien und Terminals in fast allen Häfen zusammengingen.

"Für Verdi ist die Vormacht der überdies bereits übermäßig subventionierten Reeder bedenklich", sagte der Fachbereichsleiter Verkehr der Gewerkschaft, Natale Fontana. "Die Arbeitsplätze am und durch den Hamburger Hafen stehen für uns im Vordergrund." Die Gewerkschaft fordert einen "sozial gerechten Hafenentwicklungsplan, der die Zukunft der Beschäftigten sichert und ökologische Forderungen einbezieht".

@ dpa.de