Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

HAMBURG - Der Verband Deutscher Reeder (VDR) sieht ein wachsendes Sicherheitsrisiko für die Schifffahrt durch Brände in falsch deklarierter Ladung.

03.08.2021 - 12:00:27

Reederverband besorgt wegen Bränden in falsch deklarierter Ladung. "Wir drängen darauf, dass auch diese Sicherheitslücke geschlossen wird. Crew, Schiff und sonstige Ladung dürfen dadurch nicht gefährdet werden", sagte das geschäftsführende VDR-Präsidiumsmitglied Ralf Nagel am Dienstag in Hamburg. Er bezog sich auf einen neuen Bericht des Allianz-Schiffsversicherers AGCS zur Sicherheit auf Seeschiffen.

Demnach gingen vergangenes Jahr 49 große Schiffe verloren, 10 von ihnen durch Brände oder Explosionen an Bord. 2019 waren 40 Brände auf großen Schiffen im Zusammenhang mit der Landung verzeichnet worden. "Brände beginnen oft in Containern, was die Folge von Nicht-/Fehldeklaration von gefährlicher Ladung wie Chemikalien und Batterien sein kann", schreiben die Experten für Schiffssicherheit.

Die Zahl der Schiffsunfälle sank 2020 leicht auf 2703 Unfälle. Im Vergleich der vergangenen zehn Jahre ist die Zahl der Unfälle und der Totalverluste von Schiffen stark zurückgegangen. Das zeige, dass die Schifffahrt immer sicherer werde, sagte Nagel. "Dazu tragen auch viele Sicherheitsvorschriften und Kontrollen bei. Es zeigt sich, dass sie wirkungsvoll angewendet werden."

Das Problem der durch Corona verzögerten Auswechselung von Schiffsbesatzungen dauere an, bestätigte der VDR-Geschäftsführer. Der ACGS-Bericht sieht die überlangen Dienstzeiten der Crews an Bord sowie die verzögerte Wartungen von Schiffen als coronabedingte Risiken für die Sicherheit.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Ladesäulen für E-Autos müssen Kartenzahlung ermöglichen. Ab Juli 2023 müssen in alle neuen Ladepunkte Lesegeräte für gängige Debit- oder Kreditkarten eingebaut sein. Einer entsprechenden Verordnung der Bundesregierung stimmte der Bundesrat am Freitag zu. Ältere Ladesäulen müssen nicht umgerüstet werden. Aus Sicht der Autobranche ist die neue Pflicht ein Rückschritt. BERLIN - Fahrer von Elektroautos können beim Tanken an der Ladesäule bald häufiger mit Karte zahlen. (Boerse, 17.09.2021 - 17:30) weiterlesen...

Scheuer kritisiert Ladesäulen-Entscheidung: Lobbyismus. "Der EC-Karten-Lobbyismus hat bei Finanzminister Scholz voll zugeschlagen", sagte der CSU-Politiker am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Er hat jetzt den verlangsamten Ausbau der Ladesäulen durch die zusätzliche Technikauflage zu verantworten." Dabei könne man inzwischen selbst an der Supermarktkasse mit dem Handy bezahlen. BERLIN - Verkehrsminister Andreas Scheuer hat die Bundesratsentscheidung zu E-Ladesäulen kritisiert und Finanzminister Olaf Scholz vorgeworfen, Spielball von Lobbyisten zu sein. (Wirtschaft, 17.09.2021 - 17:16) weiterlesen...

Nach EVG-Kritik: Bund bekennt sich zum 'Bündnis für unsere Bahn'. "Das BMVI steht zu dem im "Bündnis für unsere Bahn" zugesagten Beitrag des Bundes zum Coronaschadensausgleich bei der Deutschen Bahn AG (DB AG)", hieß es. Die EU-Kommission habe bereits Finanzbausteine in Höhe von 3,77 Milliarden Euro genehmigt. Diese sollen nicht nur der Bahn, sondern etwa über eine Trassenpreisförderung der gesamten Eisenbahn-Branche zukommen. BERLIN - Der Bund strebt weiterhin eine zeitnahe Auszahlung der Eigenkapitalerhöhung für die Deutsche Bahn an - das hat das Bundesverkehrsministerium (BMVI) am Freitag nach Kritik der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) betont. (Boerse, 17.09.2021 - 16:44) weiterlesen...

Bundesrat billigt Daten-Bereitstellung zu Bussen und Bahnen. Das regelt eine Verordnung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), der der Bundesrat am Freitag zugestimmt hat. Die Daten sollen Grundlage für Informations- und Buchungsangebote für Fahrgäste per App sein. So soll es einfacher werden, Reisen durch mehrere Verkehrsverbünde und mit verschiedenen Verkehrsmitteln zu organisieren, wie das Ministerium erläuterte. BERLIN - Abfahrtzeiten an Haltestellen, Liniennetze, Preise: Daten zum Angebot mit Bussen und Bahnen in ganz Deutschland müssen von den Verkehrsunternehmen künftig verpflichtend für eine zentrale Plattform bereitgestellt werden. (Boerse, 17.09.2021 - 15:25) weiterlesen...

Bundesrat billigt neue Vorgaben für sauberere Kraftstoffe im Verkehr. Das sieht ein Beschluss des Bundestags vor, den der Bundesrat am Freitag billigte. Damit wird festgelegt, dass Deutschland bis 2030 seinen Anteil erneuerbarer Energien im Verkehr von derzeit 10 Prozent auf rund 32 Prozent erhöhen soll. Deutschland übertrifft damit die EU-Zielvorgabe von mindestens 14 Prozent. BERLIN - Mineralölfirmen müssen künftig mehr erneuerbare Energien einsetzen, um im Kampf gegen die Erderwärmung die CO2-Emissionen im Verkehr zu senken. (Boerse, 17.09.2021 - 12:48) weiterlesen...

AKTIEN IM FOKUS: Stimmung steigt bei Reisewerten wie Lufthansa, Fraport und Tui. Die Papiere der Fluggesellschaft Lufthansa , des Flughafenbetreibers Fraport und des Reiseveranstalters Tui knüpften im Frankfurter Handel am Freitag mit Anstiegen von 2,6 bis 3,9 Prozent an ihre Erholungsrally vom Vortag an. Da hatte die Aussicht auf Lockerungen internationaler Reisebeschränkungen die Kurse schon aus dem Tal geholt. Hinzu gekommen waren am Vortag anspruchsvolle Mittelfristziele des Billigfliegers Ryanair . FRANKFURT - Dank sinkender Corona-Infektionszahlen werden Anleger bei Reiseaktien wieder mutiger. (Boerse, 17.09.2021 - 12:16) weiterlesen...