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Jungheinrich AG, DE0006219934

HAMBURG - Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich schlägt sich in der Corona-Krise trotz erwarteter Rückgänge von Umsatz und Ergebnis besser als befürchtet.

23.07.2020 - 11:10:27

Jungheinrich kommt besser durch die Krise als gedacht - Aktie gefragt. Auch angesichts der am Vorabend vorgelegten Halbjahreszahlen machte sich Erleichterung breit. Sie fielen ebenfalls besser aus als gedacht. Anleger griffen bei den Aktien zu.

Die im Kleinwertesegment SDax notierte Aktie legte am Donnerstag um 12 Prozent auf 25,72 Euro zu. Das Papier erreichte dabei ein Hoch seit Dezember. Damals hatte die Aktie noch zeitweise 26,60 Euro gekostet, bevor ein erster, verdüsterter Ausblick auf 2020 sie bis auf 19,12 Euro hatte abstürzen lassen. Diesen hatte Jungheinrich wegen der Pandemie im April zurückgezogen.

Der neuen Prognose zufolge dürften Auftragseingang und Umsatz 2020 bei jeweils 3,4 bis 3,6 Milliarden Euro liegen, wie das Unternehmen am Mittwochabend in Hamburg mitteilte. Im Vorjahr hatte das Neugeschäft 3,9 Milliarden und der Umsatz noch knapp 4,1 Milliarden Euro betragen. Das operative Ergebnis (Ebit) dürfte von 263 Millionen auf 130 bis 180 Millionen Euro sinken, schätzt das Management. Das Mittel von 155 Millionen Euro liege dabei deutlich über der durchschnittlichen Analystenschätzung von 75 Millionen Euro, erläuterte ein Händler. Die Prognosebandbreiten berücksichtigten dabei "gewisse negative Entwicklungen auf Kunden- und Lieferantenseite", hieß es.

Jungheinrich hatte bereits vor Ausbruch der Corona-Krise mit - allerdings etwas geringeren - Rückgängen gerechnet. Trotz der Krise will der Gabelstaplerhersteller seinen Marktanteil in Europa leicht steigern. Im vergangenen Jahr betrug er 20,2 Prozent.

Im ersten Halbjahr musste Jungheinrich eine sinkende Nachfrage hinnehmen. Der Auftragseingang des Unternehmen nahm von knapp 2,1 Milliarden auf 1,81 Milliarden Euro ab. Der Konzernumsatz sank von knapp 2,1 Milliarden auf 1,8 Milliarden Euro. Das Ebit lag bei 95 Millionen im Vergleich zu 125 Millionen Euro im Vorjahr.

@ dpa.de