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Regierungen, Deutschland

HAMBURG - Das Landgericht Hamburg verhandelt am Mittwoch (10.00 Uhr) über die Schadenersatzklage des Insolvenzverwalters Berthold Brinkmann gegen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.

18.09.2019 - 05:48:26

Gericht verhandelt wieder Klage auf Schadenersatz gegen KPMG. Brinkmann fordert von KPMG mehr als eine halbe Milliarde Euro, weil sie durch fehlerhafte Gutachten die P+S-Werften in Stralsund und Wolgast über Gebühr lange am Leben erhalten und damit einen entsprechenden Schaden verursacht habe. Zunächst seien vier Verhandlungstermine angesetzt, sagte ein Gerichtssprecher.

KPMG hatte den bereits angeschlagenen und vermutlich konkursreifen Werften Ende 2009 in einem Gutachten bescheinigt, dass sie sanierungsfähig seien und damit sowohl zusätzliche Landes- als auch Investitionsmittel mobilisiert. Tatsächlich gingen die Werften dann im August 2012 in die Insolvenz. In dieser Zeit ist die Überschuldung der Werften nach Brinkmanns Berechnungen von 20 auf 534 Millionen Euro gewachsen. Die Gläubiger haben insgesamt Forderungen von mehr als 1,2 Milliarden Euro angemeldet.

Am Mittwoch hat das Gericht zunächst fünf Zeugen geladen, die Auskunft gegen sollen über den Verlauf einer Besprechung Anfang 2010. Daran hatten die Geschäftsführung der Werft, Bankenvertreter, die Landesregierung und die KPMG teilgenommen. An den übrigen drei Verhandlungstagen sind weitere Zeugen geladen, insgesamt 13 Personen. Bislang ist nicht absehbar, wann das Verfahren zu einem Ende gelangen könnte. Das Gericht hatte zuletzt vor mehr als zweieinhalb Jahren, im Januar 2017, in der Sache verhandelt.

In einem ähnlich gelagerten Fall hatte die gleiche Kammer des Landgerichts eine Klage der Hegemann-Gruppe gegen KPMG auf Schadenersatz abgelehnt. Diese Klage bezog sich allerdings auf Sicherheiten, die Hegemann den Werften gewährt hatte und die nach Einschätzung des Gerichts mit oder ohne Gutachten verloren gewesen wären.

@ dpa.de

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