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HAMBURG - Das Karrierenetzwerk Xing wächst dank eines gut laufenden Geschäfts mit Unternehmenskunden weiter rasant.

07.11.2019 - 14:07:24

New Work legt dank Geschäftskunden-Sparte weiter kräftig zu. Allerdings fällt es dem Unternehmen wegen der schon hohen Nutzerzahlen im Privatkundensegment zunehmend schwerer an die hohen Wachstumsraten der vergangenen Quartale anzuknüpfen. In den drei Monaten bis Ende September sei der Umsatz um 16,6 Prozent auf 68,2 Millionen Euro gestiegen, teilte New Work , Betreiberin des Netzwerks Xing und Burda-Tochter, am Donnerstag in Hamburg mit.

notierte Papier legte gut ein Prozent zu. Die Aktie hatte in den vergangenen Monaten unter anderem wegen der Sorgen über das künftige Wachstum deutlich Federn gelassen. Mit Kursen knapp über 280 Euro kostet das Papier derzeit rund 100 Euro oder ein Viertel weniger als noch Anfang Juli, als es mit 380,50 Euro ein Rekordhoch erreicht hatte.

Trotz der jüngsten Verluste steht aber noch ein Gewinn seit Jahresbeginn von knapp 20 Prozent auf dem Kurszettel. Längerfristig hat sich das Investment noch mehr gelohnt. Seit dem Börsengang im Jahr 2006 stieg der Börsenwert des Unternehmens um etwas mehr als 800 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro. Mit fast 600 Prozent kam ein Großteil des Kursgewinns in der Amtszeit Vollmoellers im Sommer 2012 zustande.

New Work will im laufenden Jahr beim Umsatz und operativen Ergebnis zweistellig zulegen - Wachstumstreiber soll dabei weiter die Sparte mit den Unternehmenskunden sein. Hier profitiert das Karrierenetzwerk unter anderem vom Fachkräftemangel, wegen dem viele Unternehmen Unterstützung bei Portalen wie Xing suchen. Diesen Bereich hatte der Konzern zudem zuletzt mit Übernahmen ausgebaut.

So hatte New Work Anfang April mit Honeypot ein Stellenportal für IT-Fachkräfte für zunächst 22 Millionen Euro übernommen. Beim Erreichen bestimmter Ziele könnten zudem zusätzlich bis zu 35 Millionen Euro anfallen. Anders als üblich bewerben sich bei dieser Plattform Firmen bei potenziellen Mitarbeitern.

Während die Übernahmen das Wachstum und operative Ergebnis antreiben, drückten sie im dritten Quartal auf den Überschuss. Unter dem Strich ging der Gewinn vor allem wegen einer Abschreibung auf ein zugekauftes Unternehmen in den USA auf 4 (Vorjahresquartal: 9,1) Millionen Euro zurück. Warburg-Analyst Patrick Schmidt rechnet, dass dies auch in den kommenden Quartal zu einer Belastung für den Überschuss werden kann. Zudem geht er davon aus, dass sich der Anstieg beim operativen Ergebnis verlangsamen wird.

@ dpa.de