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New Work, DE000NWRK013

HAMBURG - Das für sein Karrierenetzwerk Xing bekannte Unternehmen New Work hat seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr bestätigt.

07.08.2020 - 11:27:30

New Work bestätigt Prognosen für 2020. "Wir verzeichnen insgesamt ein stabiles Geschäft", sagte Unternehmenschefin Petra von Strombeck am Donnerstag in Hamburg laut Mitteilung. Der Konzern erwarte für 2020 weiterhin Erlöse von 275 bis 285 Millionen Euro. Außerdem peilt das Management weiter eine Ebitda-Marge von 30 Prozent an.

Die Analysten des Analysehauses Warburg Research zeigen sich zufrieden: Die Zahlen aus dem zweiten Quartal, die von der Tendenz den Halbjahreszahlen entsprechen, treffen die Erwartungen, sind zum Teil sogar etwas besser. "Solide Zahlen für ein herausforderndes Quartal", kommentiert Warburg. Die Aktie büßte dennoch ein. Am Mittag stand das Papier fast 1 Prozent im Minus.

Im aktuellen Quartal sind laut Konzernangaben die stärksten Auswirkungen im - mit einem Umsatzanteil von etwa 10 Prozent - Berichtssegment B2B Marketing Solu­tions & Events zu erkennen. Das liegt daran, Werbekunden ihre Ausgaben reduzieren und Events wegen behördlicher Einschränkungen derzeit nicht stattfinden können. Zudem ist auch das Segment der digitalen Personalgewinnung - hier insbesondere das Neugeschäft - von der Corona­Krise beeinträchtigt, was sich entsprechend negativ auf das Umsatzwachstum ausgewirkt habe. "Dennoch blicken wir zuversichtlich in die Zukunft", erklärt Konzern-Chefin Petra von Strombeck. Denn die langfristigen Trends, auf denen das Geschäft beruhe wie Digitalisierung und demografischer Wandel seien nach wie vor intakt. "Was uns zusätzlich optimistisch stimmt, ist die Erfahrung, dass unser Kernthema New Work" derzeit so aktuell sei wie nie.

Trotz Corona-Auswirkungen legte der Umsatz in den ersten sechs Monaten um sechs Prozent auf 135,8 Millionen Euro zu. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 41,1 Millionen Euro. Es handelt sich dabei um Pro-Forma-Zahlen. Einmalige, nicht-operative Sondereffekte, zum Beispiel aus dem Kauf der Firma Honeypot, sind dabei nicht berücksichtigt. Das Pro-forma-Konzernergebnis kletterte um acht Prozent auf 18,4 Millionen Euro. Ohne die pro-forma-Anpassung wäre das Ergebnis nahezu auf Vorjahresniveau gewesen.

@ dpa.de