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Einzelhandel, Produktion

HAMBURG - Bis zu 100 Millionen Haie und Rochen sterben nach einer Analyse der Umweltstiftung WWF jedes Jahr in der Fischerei.

15.07.2021 - 07:08:27

WWF: EU ist ein Zentrum im globalen Handel mit Haifischen. Der Handel mit Haifisch-Produkten entpuppe sich als ein komplexes, globales Geschäft, in dem europäische Staaten und die EU eine zentrale Rolle spielten, teilte der WWF (World Wide Fund For Nature) in Hamburg mit. Einige Haipopulationen seien aufgrund von Überfischung um mehr als 95 Prozent eingebrochen. Aktuell seien 36 Prozent der mehr als 1200 bekannten Hai- und Rochenarten vom Aussterben bedroht.

Der WWF forderte die Verbraucher auf, wenn möglich auf solche Produkte zu verzichten. In Deutschland werde Hai unter anderem als Schillerlocke und Hai-Steak verkauft.

"Spanien ist der weltweit größte Exporteur von Haifleisch", schreibt der WWF. 184 000 Tonnen seien von 2009 bis 2019 in 85 Länder und Territorien ausgeführt worden. Die EU ist nach Angaben des WWF Hauptlieferant für die südostasiatischen Märkte. Mehr als 200 Länder und Regionen importieren und exportieren laut WWF Hai- und Rochenprodukte.

"Oft steht die Nachfrage nach Haiflossen aus dem asiatischen Raum im Mittelpunkt", sagte Heike Zidowitz, Haiexpertin des WWF Deutschland. "Doch unsere Analyse zeigt, dass weltweit eine beträchtliche Nachfrage nach Fleisch von Haien und Rochen besteht, die den Rückgang dieser Arten mit vorantreibt." Sie forderte eine bessere Rückverfolgbarkeit, um sicherzustellen, dass der Handel legal und überschaubar bleibe. Auch die weit verbreitete Einstufung von Haien und Rochen als Beifang sei problematisch. "In vielen europäischen Thunfisch-Fischereien werden regelmäßig Haie in einem größeren Umfang als die Zielarten selbst mitgefangen und als lukrativer Fang vermarktet."

Im Januar hatte eine im Fachjournal "Nature" veröffentlichte Studie ergeben, dass die Zahl der Haie und Rochen in den Weltmeeren in den vergangenen 50 Jahren stark gesunken ist. Seit 1970 habe die Zahl dieser Tiere in den Ozeanen um 71 Prozent abgenommen, schrieben Forscher um Nathan Pacoureau von der Simon Fraser University im kanadischen Burnaby.

@ dpa.de

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