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HAMBURG - Als Fußgänger die Straße queeren, bremst der Elektro-Golf ab, ebenso bei eng vorbeifahrenden Radfahrern.

06.11.2019 - 16:21:24

Autonomes Fahren - 'Sprung von Wolfsburg nach Hamburg war groß'. Zwei Kurven bei der Hamburger Messe fährt das autonom gesteuerte Auto ganz behutsam aus. Jens Spehr (39), Entwickler in der VW -Konzernforschung, muss am Mittwoch mit seinen Händen kaum ins Steuer greifen, sie liegen aber in Hab-Acht-Stellung griffbereit auf seinen Knien. Der Golf fährt fast selbstständig auf einem fast drei Kilometer langen Rundkurs durch die Innenstadt. Nur als ein Müllwagen die Fahrbahn blockiert, fährt Spehr "händisch" daran vorbei. Das Wechseln auf die Gegenfahrbahn sei nicht programmiert, "weil wir nicht genug Sichtweite nach vorn bekommen", erläuterte Co-Entwickler Simon Grossjohann (40).

Autonomy GmbH (VWAT) bildet. Der Konzern hatte kürzlich erklärt, bis zur Mitte der 2020er Jahre eine kommerzielle Nutzung selbstfahrender Autos anzustreben, erste Anwendungen könnten Taxis und Lieferfahrzeuge sein. VWAT soll hierzu auch mit dem US-Hersteller Ford zusammenarbeiten. Für ein marktreifes System dürften laut Hitzinger China und die USA Vorreitermärkte werden. In Europa sei es schwieriger, bis dahin die rechtlichen Rahmenbedingungen festzulegen.

Den Unternehmensangaben zufolge sind in Hamburg fünf umgerüstete Elektro-Golfs auf der bisherigen Teilstrecke im Einsatz. Sensoren auf dem Dach, in den Kotflügeln sowie im Front- und Heckbereich der Fahrzeuge überprüfen die Umgebung mit jeweils elf Lasern, sieben Radaren, 14 Kameras sowie mithilfe von Ultraschall. Die Autos kommunizieren mit spezieller Technik ("Road Side Units") an 14 Ampeln. In jedem Kofferraum stecke die Rechenleistung von 15 Laptops, die bis zu fünf Gigabyte Daten pro Minute austauschen, teilte der Hersteller mit. "Vom Werk in Wolfsburg nach Hamburg war es ein großer Sprung. Die Dichte des Verkehrs, die engeren Straßen, das hat eine ganz andere Dynamik als auf dem Werksgelände", berichteten die Entwickler. Unfälle habe es aber bisher nicht gegeben, beteuerte der VW-Leiter des autonomen Fahrens, Helge Neuner.

Das VW-Projekt ist eines von mittlerweile 70 Vorhaben, mit denen sich Hamburg als Veranstalter auf den ITS-Weltkongress für intelligente Verkehrssysteme in knapp zwei Jahren vorbereitet. Bis dahin soll die Teststrecke in der Innenstadt auf rund neun Kilometer technisch ausgebaut werden. Das sei die bisher komplexeste Strecke weltweit mit drei mächtigen Verkehrsknoten, merkte Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) an. Bislang hätten sich fünf weitere Nutzer der Teststrecke angeschlossen, darunter der Reifenhersteller Continental . Als Technik-Anbieter will er die Kollisonswarnung für schwächere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger - basierend auf 5G Technologie - erproben. Die Strecke sei auch für andere Autohersteller offen, bekräftigte der Senator.

@ dpa.de

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