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HALLE / SANGERHAUSEN - Im Prozess gegen den ehemaligen Vorstandschef des Fahrradbauers Mifa AG Sangerhausen ist die Öffentlichkeit ausgeschlossen worden.

21.07.2021 - 11:41:26

Prozess gegen Ex-Chef von Mifa ohne Öffentlichkeit. Nachdem der Staatsanwalt die Vorwürfe gegen den Angeklagten vorgetragen hatte, trafen sich die Prozessbeteiligten am Mittwoch zu einem Rechtsgespräch. Unklar war zunächst, ob es zu einer Einigung kommen wird oder die Verhandlung fortgesetzt wird.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Ex-Manager besonders schweren Betrug in zehn Fällen vor. Der 65-Jährige äußerte sich dazu nicht. Er soll laut Anklage willentlich und wissentlich veranlasst haben, dass Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Aktiengesellschaft über Jahre hinweg falsch oder verschleiert dargestellt worden sind. Kapitalanleger seien getäuscht und somit finanziell auch geschädigt worden. Durch das Handeln des Angeklagten sei ein Schaden insgesamt von rund vier Millionen Euro entstanden, sagte der Staatsanwalt Tobias Günther.

Der damalige Alleinvorstand habe die Situation des Unternehmens besser dargestellt als sie tatsächlich war. "Die Vorspiegelung falscher Tatsachen hat zu einem Vermögensverlust großen Ausmaßes geführt", sagte der Staatsanwalt. Die Mifa AG war 2004 an die Frankfurter Börse gegangen. Es wurden Anleihen ausgegeben, um frisches Geld in die Firma zu bringen. 2014 meldete die Mitteldeutsche Fahrradwerke AG (Mifa/Sangerhausen) Insolvenz an.

Das Unternehmen galt als einer der absatzstärksten Fahrradhersteller in Deutschland. Im Südharz war Mifa einer der größten Arbeitgeber mit 110-jähriger Firmengeschichte, in Ostdeutschland eines der bekanntesten Unternehmen. Von der Insolvenz der Mifa AG waren Hunderte Beschäftigte sowie Zulieferbetriebe in der ehemaligen Kupferbergbauregion betroffen.

@ dpa.de

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