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GÜTERSLOH - Dank seiner Digitalgeschäfte hat der Bertelsmann-Konzern im ersten Halbjahr mehr verdient.

31.08.2017 - 11:52:24

Bertelsmann steigert Gewinn dank Digitalgeschäft. Der Gewinn stieg gemessen am Vorjahreszeitraum um 4,1 Prozent auf 502 Millionen Euro, wie der Konzern am Donnerstag in Gütersloh mitteilte. Der Umsatz kletterte leicht um gut zwei Prozent auf 8,1 Milliarden Euro. Erstmals stieg der Anteil des Digitalgeschäfts in den Sparten TV, Zeitschriften, Musik, Dienstleistungen und Bildung auf einen Anteil von mehr als 30 Prozent am Gesamtumsatz. Hier gab es ein kräftiges Plus von 9 Prozent.

notierte Tochter hatte bereits am Mittwoch einen Umsatz von 3 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn von 624 Millionen Euro vermeldet.

Stillstand beim Umsatz gab hingegen es bei der Dienstleistungstochter Arvato (1,9 Milliarden Euro) und der Buchsparte Penguin Random House (1,5). Arvato verzeichnete zudem einen Gewinnrückgang von 18,5 Prozent, während die Buchsparte ihr Ergebnis dank effizienterer Abläufe um mehr als elf Prozent steigerte.

Der Hamburger Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr bestätigte seine Trendwende aus dem vergangenen Jahr und legte beim operativen Gewinn um mehr als 13 Prozent auf 59 Millionen Euro zu. Indes sank der Umsatz um 4,4 Prozent auf 743 Millionen Euro. Grund sind die Verkäufe der News-Gruppe in Österreich und das Verlagsgeschäft in Spanien im zweiten Halbjahr 2016. Mit dem Kerngeschäft in Deutschland zeigte sich Rabe zufrieden und verwies auf neue Projekte im Zeitschriftengeschäft wie "Hygge" oder "Essen & Trinken mit Thermomix".

Zum Bertelsmann-Konzern mit weltweit knapp 120 000 Mitarbeitern zählen neben der RTL Group der Dienstleister Arvato, die Buchsparte Penguin Random House, der Hamburger Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr, die Drucksparte Printing Group, BMG für Musik und Musikrechte sowie eine Bildungs- und Investitionssparte. Eigentümer sind Stiftungen - allen voran die Bertelsmann-Stiftung. Die restlichen Anteile von knapp 20 Prozent hält die Familie Mohn.

@ dpa.de

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