Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tesla, US88160R1014

GRÜNHEIDE - Der Zeitplan für den Produktionsstart von US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide bei Berlin ist wieder ein Stück unsicherer geworden.

21.10.2021 - 14:28:29

Zeitplan für Tesla-Start offen - Wiederholung von Online-Verfahren. Die Online-Erörterung des Landes Brandenburg von mehr als 800 Einwänden gegen den Bau der Fabrik wird wiederholt. Das Brandenburger Umweltministerium teilte am Donnerstag mit, das Landesamt für Umwelt habe dies aus Gründen der Rechtssicherheit entschieden. Damit reagiert das Land auf Kritik mehrerer Umweltverbände. Tesla-Chef Elon Musk plant, dass die ersten Elektroautos in Grünheide spätestens im Dezember produziert werden. Doch die abschließende Genehmigung des Landes fehlt noch - und die neue Online-Erörterung muss dann noch ausgewertet werden.

Der Autobauer hält an seinem Zeitplan fest. Das Ziel sei, die ersten Serienautos noch vor Jahresende bauen zu können, erklärte das Unternehmen. Geplant sei, die Produktion dann so schnell wie möglich hochzufahren, wobei dies wegen der Neuheit von Design, Technologie, Standort und Teams noch nicht vorhersehbar sei. Das Umweltministerium erklärte, ein Zeitplan für die Entscheidung über die Genehmigung könne nicht genannt werden. Tesla baut auf Grundlage vorzeitiger Zulassungen. Kritiker befürchten knappes Trinkwasser und negative Folgen für die Umwelt. Tesla weist die Kritik zurück.

Die dreiwöchige Online-Erörterung war notwendig, weil Tesla den Antrag für die Autofabrik unter anderem um eine Batteriefabrik ergänzt hatte. Die Umweltverbände Naturschutzbund (Nabu), Grüne Liga, Bund für Naturschutz und Umwelt (BUND) sowie die Naturfreunde in Brandenburg warfen dem Umweltamt vor, die Frist zur Bekanntmachung von mindestens einer Woche sei nicht eingehalten worden. Sie beziehen sich auf ein Verfahren um Wasserrechte für den Tagebau Hambach, für den eine Online-Konsultation neu gestartet wurde, weil sie zwei Tage vorher angekündigt worden war. Die Umweltschützer fordern auch eine neue öffentliche Auslegung des Tesla-Antrags, weil einige Stellen für die Erörterung nicht mehr geschwärzt waren.

Das Brandenburger Umweltministerium erklärte, dem Beispielfall der Umweltverbände liege eine Rechtsauffassung zugrunde, die von der bisherigen Auslegung abweiche. Weil unklar sei, wie Verwaltungsgerichte in Brandenburg im Fall einer Klage entschieden, werde das Verfahren wiederholt. Eine neue öffentliche Auslegung der kompletten Antragsunterlagen halte das Landesumweltamt nicht für erforderlich. Die Erörterung soll nun am 25. Oktober bekannt gemacht werden und am 2. November für weitere drei Wochen starten. Die Kommentare aus der bisherigen Erörterung würden trotz der Wiederholung geprüft.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Presse: Tesla startet Serienproduktion in Grünheide noch im Dezember. Die Zustimmung des brandenburgischen Landesamts für Umwelt solle voraussichtlich in den kommenden Tagen erfolgen, berichtete die "Automobilwoche" am Sonntag. Ursprünglich war der Start schon für Juli 2021 geplant, verzögerte sich aber wegen fehlender umweltrechtlicher Genehmigungen. OBERPFAFFENHOFEN - Der US-Elektrobauer Tesla wird die Serienproduktion in Grünheide einem Medienbericht zufolge bereits im Dezember aufnehmen. (Boerse, 28.11.2021 - 15:18) weiterlesen...

Tesla verzichtet für Batteriefertigung auf staatliche Förderung. Das teilten das Bundeswirtschaftsministerium sowie Tesla am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. BERLIN/GRÜNHEIDE - Der US-Elektroautobauer Tesla verzichtet für die geplante Batteriefertigung in Grünheide bei Berlin auf eine mögliche staatliche Förderung in Milliardenhöhe. (Boerse, 26.11.2021 - 16:14) weiterlesen...

Tesla verzichtet für Batteriefertigung auf staatliche Förderung. Das teilten das Bundeswirtschaftsministerium sowie Tesla am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. BERLIN/POTSDAM - Der US-Autobauer Tesla verzichtet für die geplante Batteriefertigung in Grünheide bei Berlin auf eine mögliche staatliche Förderung in Milliardenhöhe. (Boerse, 26.11.2021 - 11:00) weiterlesen...

VW holt für Batteriesparte Top-Entwickler von Apple und BMW. Von dort soll Jörg Hoffmann kommen, zuletzt spezialisiert auf Feststoffzellen-Technik. Zuvor hatte auch das "Manager-Magazin" über die Wechsel berichtet. WOLFSBURG/CUPERTINO - Für den milliardenschweren Ausbau seines Batteriegeschäfts hat der Volkswagen-Konzern gehen die Niedersachsen ebenso auf Expertenfang. (Boerse, 25.11.2021 - 15:44) weiterlesen...

Musk stößt nach Twitter-Abstimmung weiter Tesla-Aktien ab. Der Starunternehmer veräußerte zuletzt weitere rund 934 000 Papiere für etwa 1,05 Milliarden US-Dollar, wie in der Nacht auf Mittwoch aus Pflichtmitteilungen an die US-Börsenaufsicht hervorging. NEW YORK - Tesla-Chef Elon Musk macht nach einer spektakulären Twitter-Abstimmung weiter in großem Stil Aktien seines Konzerns zu Geld. (Boerse, 24.11.2021 - 16:01) weiterlesen...

POLITIK: Ampel-Parteien wollen Förderung für E-Autos auslaufen lassen. BERLIN - SPD, Grüne und FDP wollen die Förderung für Elektroautos und Plug-In-Hybride erst reformieren und dann bis Ende 2025 auslaufen lassen. Die geltende Innovationsprämie zum Kauf eines E-Autos werde noch bis Ende 2022 fortgeführt, heißt es in dem am Mittwoch vorgelegten Koalitionsvertrag der drei Parteien. Ab Januar 2023 solle die Förderung nur noch für Autos gewährt werden, die nachweislich einen positiven Klimaschutzeffekt haben. Dafür müssen sie unter anderem elektrisch eine bestimmte Mindestreichweite erreichen, ab dem 1. August 2023 sind dafür 80 Kilometer vorgesehen. Nach 2025 soll es keine Innovationsprämie mehr geben. POLITIK: Ampel-Parteien wollen Förderung für E-Autos auslaufen lassen (Wirtschaft, 24.11.2021 - 15:14) weiterlesen...