Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tesla, US88160R1014

GRÜNHEIDE - Der US-Elektroautohersteller Tesla kann mit dem Fundament und dem Rohbau für seine Fabrik bei Berlin loslegen - auch wenn die komplette umweltrechtliche Genehmigung noch aussteht.

14.07.2020 - 14:42:27

Tesla kann Rohbau für Fabrik bei Berlin vorzeitig starten. Das Brandenburger Landesumweltamt habe grünes Licht für weitere Arbeiten mit einem vorzeitigen Beginn gegeben, teilte das Umweltministerium am Dienstag in Potsdam mit. Damit könne das Unternehmen Gründungs- und Fundamentarbeiten sowie Erd- und Rohbauarbeiten vornehmen und Verkehrsflächen errichten.

In einem Jahr - ab Juli nächsten Jahres - will Tesla in Grünheide mit der Produktion starten und möglichst bald 500 000 Fahrzeuge pro Jahr herstellen. Die abschließende umweltrechtliche Genehmigung für die Fabrik durch das Land Brandenburg steht noch aus, deshalb unternimmt Tesla jetzige Arbeiten auf eigenes Risiko und beantragt vorzeitige Genehmigungen. Tesla hat bereits 90 Hektar Kiefernwald auf dem 300-Hektar-Areal gerodet und den Boden für das Baufeld planiert. Weitere Rodungen sind geplant, aber nicht für die aktuellen Arbeiten.

Die Genehmigung umfasst nach Angaben des Umweltministeriums keine Arbeiten oberhalb geplanter Pfahlgründungen sowie Bauteile und Leitungen unterhalb des Grundwasserleiters. Ein Grundwasserleiter ist ein Gesteinskörper mit Hohlräumen, der Grundwasser leiten kann. Tesla muss für die Zulassung der Fundament- und Rohbauarbeiten Auflagen zum Gewässerschutz und zur Vermeidung von Staub und Lärm einhalten. Umweltschützer befürchten mit dem Bau der Fabrik negative Auswirkungen auf die Natur, zum Beispiel auf das Grundwasser.

Bisher gingen mehr als 370 Einwände gegen das Projekt beim Land ein. Tesla reichte vor einigen Tagen einen aktualisierten Antrag auf Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz beim Land Brandenburg ein. Deshalb können Bürger noch bis zum 3. September neue Einwände erheben. Für den 23. September ist in Erkner eine öffentliche Anhörung geplant.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Weiterer Anhörungsstag von Tesla-Kritikern - Thema Immissionsschutz. Dazu hatten sich 36 Einwender angemeldet. Unter anderem standen die Punkte Anlagensicherheit der geplanten Tesla-Fabrik sowie Geruchs - und Luftschadstoffemissionen auf der Tagesordnung. ERKNER - Tag sechs der Anhörung von Kritikern der Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla bei Berlin: Am Mittwoch stand der Immissionsschutz zur Diskussion und wurde als Thema nach Angaben des Brandenburger Umweltministeriums auch abgeschlossen. (Boerse, 30.09.2020 - 18:55) weiterlesen...

Prognose: Zahl der produzierten E-Autos in Deutschland steigt rapide. Die Jahresproduktion von Elektroautos in Deutschland werde sich von 2019 bis 2022 auf rund 600 000 Fahrzeuge nahezu verachtfachen und bis 2025 weiter auf mehr als 1,1 Millionen steigen. Das geht aus einer am Mittwoch in Erfurt vorgestellten Untersuchung des Chemnitzer Automotive Institute CATI mit den Branchennetzwerken Automobilzulieferer Sachsen AMZ und Automotive Thüringen hervor. ERFURT - Im Jahr 2025 wird laut einer Studie nahezu jedes vierte in Deutschland produzierte Auto ein vollelektrisches Fahrzeug sein. (Boerse, 30.09.2020 - 14:24) weiterlesen...

Linksfraktion warnt vor Versalzung von Grundwasser durch Tesla-Fabrik. "Ich möchte jetzt von der Landesregierung wissen, wie sie sicherstellt, dass tatsächlich Risiken minimiert oder ausgeschlossen werden können", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer Thomas Domres am Dienstag in Potsdam. Er sehe weiter viele offene Fragen. Ob das Land Tesla schließlich eine Genehmigung erteilen werde, könne er nicht sagen. POTSDAM - Die Linke-Opposition im Brandenburger Landtag fordert einen regelmäßigen Bericht über die Frage der Versalzung des Grundwassers wegen der Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide. (Boerse, 29.09.2020 - 12:26) weiterlesen...

Check24: Renault Zoe bei E-Autos vorn. Absolute Zahlen nannte das Online-Portal "aus Wettbewerbsgründen" nicht. MÜNCHEN - Der französische Hersteller Renault mit 9,5 Prozent, wie Check24 am Dienstag mitteilte. (Boerse, 29.09.2020 - 05:22) weiterlesen...

Anhörung von Tesla-Kritikern geht weiter - mit neuem Versammlungschef. Am Montag übernahm ein neuer Versammlungsleiter die Moderation - nach Ulrich Stock, Chef für Technischen Umweltschutz beim Landesumweltamt, ist nun sein Kollege, der Jurist André Zschiegner, dafür zuständig. Wie viele Tage Umweltschützer und Anwohner noch über mögliche Folgen der Fabrik debattieren, war zunächst offen. ERKNER - Die Anhörung von Kritikern der Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla bei Berlin ist auch nach vier Tagen noch nicht zu Ende. (Boerse, 28.09.2020 - 17:59) weiterlesen...

Kein Zetsche-Comeback bei Daimler. Nach anhaltender Kritik von Investorenseite an diesen Plänen macht der einstige Topmanager einen Rückzieher - und eröffnet beim Stuttgarter Konzern damit die Suche nach einem neuen Chefaufseher, der den scheidenden Amtsinhaber Manfred Bischoff von 2021 an ablösen soll. Zetsche begründete seinen überraschenden Entschluss in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" damit, dass er von einigen Investoren von vorneherein "nicht als Hoffnungsträger, sondern als Belastung" angesehen werden würde - "nein, das brauche ich nicht". STUTTGART - Das angepeilte Comeback von Ex-Vorstandschef Dieter Zetsche beim Autobauer Daimler hat sich zerschlagen. (Boerse, 27.09.2020 - 14:32) weiterlesen...