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Tesla, US88160R1014

GRÜNHEIDE - Der US-Elektroautobauer Tesla hält die Einwände von zahlreichen Kritikern zum Bau seiner ersten europäischen Fabrik in Grünheide bei Berlin für unbegründet.

24.09.2021 - 12:02:31

Tesla weist Kritik an Bau der Auto- und Batteriefabrik zurück. In einer Online-Erörterung von mehr als 800 Einwänden wendet sich das Unternehmen beispielsweise gegen Bedenken wegen des geplanten Wasserverbrauchs, wegen der Gefahr eines Störfalls und wegen des Bauens ohne abschließende Genehmigung. Seit Freitag sind die Einwände gegen einen aktualisierten Antrag von Tesla für die Fabrik mit Reaktionen des Brandenburger Landesumweltamtes und von Tesla für drei Wochen im Internet zu sehen.

Zum Wasserverbrauch erklärt Tesla, es seien Verträge mit einem Wasserversorger geschlossen worden, "der die Lieferung von hinreichend Trinkwasser gewährleistet". Auch der Landkreis Oder-Spree sieht keine Wasserknappheit: "In der Region besteht grundsätzlich die Möglichkeit, im Hinblick auf eine weitere demografische oder gewerbliche Entwicklung des Gemeindegebiets weitere Wasserressourcen zu erschließen (...)."

In mehreren Einwänden zweifeln Kritiker das Konzept zum Umgang mit Störfällen an. Das Unternehmen schreibt, Tesla werde die Forderung nach einem tragfähigen Störfallkonzept im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben erfüllen. "Grundsätzlich werden als mögliche Gefahren Stofffreisetzung, Brand und Explosion betrachtet, wobei dies von dem Stoff abhängt." Die Zielvorgaben eines Gutachters im Zusammenhang mit gefährlichen Stoffen und Sicherheitsabständen seien im Antrag berücksichtigt.

Tesla verteidigt auch die vorzeitigen Zulassungen des Brandenburger Landesumweltamtes zum Weiterbau in mehreren Schritten, weil die abschließende Genehmigung vom Umweltrecht her noch fehlt. Dies sei vom Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg nicht beanstandet worden. Das Landesumweltamt erklärt, die Möglichkeit der vorzeitigen Zulassung sehe das Bundesimmissionsschutzgesetz ausdrücklich vor.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Tesla-Ausbau bei Berlin: Wasserverband warnt vor Trinkwasserknappheit. "Wie man die Bedarfe decken will, ist völlig offen", sagte der Vorsteher des Wasserverbands Strausberg-Erkner (WSE), André Bähler, der Deutschen Presse-Agentur. Er verwies auch auf die Ansiedlung anderer Unternehmen wie Zulieferer sowie auf neue Wohnungen für Beschäftigte. Niemand wisse, woher das Wasser für den zusätzlichen Bedarf kommen solle. Zur Wassererschließung für die erste Ausbaustufe der Fabrik in Grünheide liegt bereits ein Vertrag vor. STRAUSBERG - Die Trinkwasserversorgung der Region ist bei einem weiteren Ausbau der Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide bei Berlin nach Ansicht des zuständigen Wasserverbands noch nicht gesichert. (Boerse, 17.10.2021 - 14:22) weiterlesen...

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Umweltverbände fordern Wiederholung der Online-Erörterung zu Tesla. Sie begründeten das am Freitag unter anderem mit einem "schwerwiegenden" Verfahrensfehler des Landesamts für Umwelt (LfU), das für die Frage der Genehmigung der Fabrik zuständig ist: Die Behörde habe die Frist für die Bekanntmachung der Internet-Konsultation nicht eingehalten, sagte der Anwalt des Naturschutzbundes (Nabu) und der Grünen Liga Brandenburg, Thorsten Deppner, am Freitag. GRÜNHEIDE - Mehrere Umweltverbände haben nach dem Ende der Online-Erörterung von Einwendungen gegen den Bau der Tesla -Fabrik in Grünheide bei Berlin eine Wiederholung gefordert. (Boerse, 15.10.2021 - 16:45) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Jefferies hebt Ziel für Tesla auf 950 Dollar - 'Buy'. Analyst Philippe Houchois erhöhte in einer am Freitag vorliegenden Studie seine operativen Ergebnisschätzungen (Ebit) für 2022 und 2023. NEW YORK - Die Investmentbank Jefferies hat das Kursziel für Tesla von 850 auf 950 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. (Boerse, 15.10.2021 - 10:31) weiterlesen...

Tesla-Wettbewerb annehmen - um Jobabbau 'geht es nicht'. Auch der Stammsitz Wolfsburg müsse dabei "effizienter, schneller werden", sagte er laut Teilnehmerkreisen bei einer internen Konferenz im österreichischen Alpbach. Diess bekräftigte, dass das zunächst keine direkten Folgen für die Stellen habe. "Ich habe, wenn ich an Wolfsburg denke, nicht den Abbau von Arbeitsplätzen im Kopf", betonte er am Donnerstag. "Darum geht es nicht. Mir geht es darum, wie wir miteinander arbeiten. Wir brauchen eine neue Denkweise. Es geht nicht nur um die Marke (VW), sondern auch um den Konzern. WOLFSBURG/ALPBACH - VW -Chef Herbert Diess hat den Konzern auf einen härteren Wettbewerb mit Tesla eingeschworen. (Boerse, 14.10.2021 - 17:30) weiterlesen...