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Innogy, DE000A2AADD2

Großbritannien-Geschäft verleiht RWE Rückenwind - Aktie im Minus

14.11.2019 - 12:37:24

und der Zerschlagung der Tochter Innogy neu aufstellt, legt RWE zunächst weiter Zahlen für "Stand Alone" vor. Diese Basis hatte der Vorstand mit Blick auf die Neustrukturierung eingeführt. In den Zahlen ist Innogy nicht mehr berücksichtigt, abgesehen von der Dividende. Die Kennzahlen für Stand-Alone enthalten die Segmente Braunkohle und Kernenergie, die europäische Stromerzeugung sowie den Energiehandel.

Durch den Deal mit Eon wird RWE zwar zum Ökostromproduzent und übernimmt sowohl von Eon als auch Innogy die Erneuerbaren Energien. Diese sind aber in der Rechnung "Stand Alone" noch nicht enthalten, obwohl zumindest die Sparte von Eon bereits an RWE übertragen wurde. RWE hat allerdings dennoch bereits ein Ebitda auf pro Forma-Basis für die Sparte Erneuerbare Energien berechnet, wenn es sie in diesem Jahr schon in vollem Umfang geben würde: In diesem Fall würde das Segment zwischen 1,3 und 1,5 Milliarden Euro zum operativen Jahresergebnis beitragen.

Den Deal hatte die EU im September genehmigt. Nach der Transaktion verfügt RWE über eine Eigenkapitalquote von rund 27 Prozent. Vor Bekanntgabe des Deals 2017 lag diese bei 17 Prozent. Die Nettoverschuldung hat sich durch das Tauschgeschäft zunächst auf etwa 10 Milliarden Euro halbiert.

In Bezug auf das neue Segment der Erneuerbaren Energien beklagte Krebber erneut den schleppenden Ausbau der Windkraft in Deutschland: Das betreffe vor allem Anlagen auf dem Meer. Aber auch auf dem Land stehe der Ausbau nahezu still. Die erteilten Genehmigungen nähmen demnach ab.

@ dpa.de