Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Produktion

GREIFSWALD - Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit hält einen Impfstoff gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) in einigen Jahren für denkbar.

18.07.2021 - 08:41:34

Expertin: Impfstoff-Entwicklung gegen Schweinepest dauert noch Jahre. "Wir arbeiten an einem Impfstoff, aber das ist ein schweres und kompliziertes Geschäft", sagte die Leiterin des ASP-Referenzlabors am Friedrich-Loeffler-Institut, Sandra Blome, der "Märkischen Allgemeinen" (Samstag). Das Virus sei sehr komplex. "In China werden Impfstoffe erprobt, die aber leider zum Teil beträchtliche Nebenwirkungen haben oder nicht gut wirken. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir einen Impfstoff bekommen werden, aber das wird noch ein paar Jahre dauern." Dann würden Wildschweine geimpft, nicht Hausschweine.

Die hochinfektiöse Tierseuche, die für Menschen ungefährlich ist, hat erstmals in Deutschland auf Hausschweine übergegriffen. In Brandenburg verendete eine Sau in einem Bio-Betrieb mit 200 Tieren in Neiße-Malxetal südöstlich von Cottbus, in Letschin nördlich von Frankfurt (Oder) ist eine Kleinhaltung mit zwei Schweinen betroffen. Der erste Ausbruch in Deutschland wurde bei einem Wildschwein im September 2020 offiziell festgestellt, bereits im Juli 2020 sollen aber schon Tiere verendet sein. Die Brandenburger Landesregierung geht unter Berufung auf Experten bisher davon aus, dass das Virus über Wildschweine aus Polen eingeschleppt worden sein könnte.

Nach Ansicht von Virologin Blome haben sich etwa Sperrzonen ausgezahlt. "Die Maßnahmen funktionieren, bis jemand einen Fehler macht", sagte Blome. Der Ausbruch war nach ihren Angaben zu erwarten. "Wenn man die perfekte Biosicherheit in den Betrieben hätte, könnte man alle Hausschweinbestände schützen." Das Virus sei sehr lange überlebensfähig, der Erreger sei aber nicht so ansteckend wie die Maul- und Klauenseuche. Rein von der Lebensmittelhygiene stünde nichts dem entgegen, das Fleisch infizierter Schweine zu essen, sagte sie. Doch aus Gründen der Tiergesundheit ist es verboten, das Fleisch von Wildschweinen und Hausschweinen aus Schutzzonen um einen Ausbruchsort herum in den Handel zu bringen. Denn virushaltiges Fleisch könnte die Seuche weiterverbreiten - zum Beispiel durch falsche Entsorgung.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Nur 16 Prozent sehen Schulen besser für Corona-Krise gewappnet. Optimistisch zeigten sich in einer YouGov-Befragung lediglich 16 Prozent, während 14 Prozent sogar der Meinung waren, die Schulen seien diesmal schlechter vorbereitet. Etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent) meinten, die Schulen seien gleich gut oder schlecht auf das nächste Schuljahr im Zeichen der Pandemie eingestellt. Keine Angabe machten 16 Prozent. Befragt wurden nur Erwachsene ab 18 Jahren, also nicht die Schülerinnen und Schüler selbst. BERLIN - Nur wenige Bürger sehen die Schulen nach den Sommerferien besser gegen die Herausforderungen der Corona-Krise gewappnet als zum Schulstart vor einem Jahr. (Wirtschaft, 05.08.2021 - 05:30) weiterlesen...

Mehrere SPD-Regierungschefs gegen Verschärfungen für Ungeimpfte. "Ich halte es für falsch und rechtlich unzulässig, Ungeimpfte vom öffentlichen Leben auszuschließen", kritisierte Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte der "Bild"-Zeitung (Donnerstag). Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sagte: "Niemand soll vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden." Mit negativem Test sollten Ungeimpfte weiter zum Beispiel an Veranstaltungen teilnehmen dürfen. BERLIN - Mehrere SPD-Landesregierungschefs haben die Vorschläge des Bundesgesundheitsministeriums zu Verschärfungen für Ungeimpfte zurückgewiesen. (Wirtschaft, 05.08.2021 - 05:29) weiterlesen...

Diskussion über Auslaufen der Pandemischen Notlage. "Das wird sein müssen, wenn man mich fragt", sagte Scholz am Mittwochabend in der Veranstaltungsreihe "RND vor Ort" des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) in Kiel. Nötig seien weiterhin bestimmte Regeln zum Schutz vor Corona. "Und dafür brauchen wir einen rechtlichen Rahmen", betonte er. Man müsse "ein paar Vorsichtsregeln noch eine lange Zeit beibehalten". Dazu zähle beispielsweise das Masken-Tragen etwa im öffentlichen Verkehr. BERLIN - SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich dafür ausgesprochen, den Ende September auslaufenden Status einer Pandemie-Notlage zu verlängern. (Wirtschaft, 05.08.2021 - 05:28) weiterlesen...

Presse: USA wollen Impfung zur Voraussetzung für Einreise machen. Mit der Einführung dieses Systems sollten dann auch die aktuellen Einreisebeschränkungen für Menschen aus Europa und anderen Staaten aufgehoben werden, wie unter anderem die "New York Times" am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf Kreise des Weißen Hauses berichtete. Für die Einführung der Nachweispflicht gibt es demnach noch keinen konkreten Zeitplan. WASHINGTON - Die US-Regierung will Medienberichten zufolge künftig von fast allen einreisenden Ausländern den Nachweis einer vollständigen Corona-Impfung verlangen. (Wirtschaft, 05.08.2021 - 05:27) weiterlesen...

Presse: Bund zahlt mehr als drei Milliarden Euro für Gratistests. Das Bundesgesundheitsministerium verwies auf Anfrage der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstag) auf Angaben des Bundesamts für Soziale Sicherung (BAS). Demnach zahlte der Bund 2021 für Leistungen der Labordiagnostik 782 Millionen Euro, an Sachkosten für die Antigen-Schnelltests (PoC-Verfahren) 1,084 Milliarden Euro und für weitere Leistungen gemäß Testverordnung - dem Bericht zufolge etwa die Abstrichnahmen - knapp 1,75 Milliarden Euro. Zusätzlich zahlte der Bund demnach rund 74 Millionen Euro für Tests in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Obdachlosenunterkünften. In der Summe sind das knapp 3,7 Milliarden Euro in 2021. BERLIN - Die gratis angebotenen Corona-Schnelltests haben laut einem Zeitungsbericht in diesem Jahr den Bund bereits mehr als drei Milliarden Euro gekostet. (Wirtschaft, 05.08.2021 - 05:26) weiterlesen...

RKI registriert 3539 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 19,4. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen lag sie bei 19,4 - am Vortag hatte der Wert 18,5 betragen, am Donnerstag der Vorwoche 16,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt binnen eines Tages 3539 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04:20 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 3142 Ansteckungen gelegen. BERLIN - Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit über vier Wochen an. (Wirtschaft, 05.08.2021 - 05:21) weiterlesen...