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GOMA - Bundesaußenminister Heiko Maas wird sich am Mittwoch im Kongo über den Kampf gegen die Ebola-Epidemie in dem zentralafrikanischen Land informieren.

04.09.2019 - 06:33:44

Maas im Ebola-Gebiet im Kongo - Treffen mit Nobelpreisträger Mukwege. In der Millionenstadt Goma im Osten des zweitgrößten afrikanischen Staates trifft der SPD-Politiker den UN-Koordinator für die Ebola-Nothilfe, David Gressly. Goma liegt in der Provinz, in der die Seuche mit am stärksten verbreitet ist. Trotz aller Bemühungen zur Eindämmung sind mittlerweile mehr als 3000 Menschen im Kongo erkrankt. Nach der verheerenden Epidemie in Westafrika 2014/2015 mit über 11 000 Toten ist dies der bislang schlimmste Ausbruch. Der Kampf gegen Ebola im Ost-Kongo wird dadurch erschwert, dass dort weiterhin Milizen aktiv sind.

Die Epidemie war in dem zweitgrößten afrikanischen Land vor 13 Monaten ausgebrochen. Trotz aller Bemühungen zur Eindämmung sind mittlerweile mehr als 3000 Menschen im Kongo erkrankt und mehr als 2000 an Ebola gestorben. Nach der verheerenden Epidemie in Westafrika 2014/2015 mit über 11 000 Toten ist dies der bislang schlimmste Ausbruch. Die Bekämpfung ist schwierig, weil die Sicherheitslage im Ostkongo prekär ist. Bewaffnete Rebellengruppen terrorisieren dort seit Jahren die Bevölkerung. Ebola-Helfer werden immer wieder angegriffen.

Maas wird in Goma mit dem UN-Koordinator für die Ebola-Nothilfe, David Gressly, sprechen. Hauptanlass seines Besuchs in der Region ist aber ein Treffen mit dem Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege, der sich seit Jahrzehnten für Mädchen und Frauen einsetzt, die Opfer sexualisierter Kriegsgewalt geworden sind. Für die Bundesregierung war das ein Schwerpunktthema der deutschen Präsidentschaft im UN-Sicherheitsrat im April.

Maas besucht das Krankenhaus Mukweges in Bukavu, etwa 200 Kilometer südlich von Goma. Dort haben der 64-jährigen Gynäkologe und seine Mitarbeiter schon 54 000 vergewaltigten Frauen und 42 000 weitere kranke Frauen behandelt. In den vergangenen Jahrzehnten kamen im Kongo in mehreren Bürgerkriegen Millionen Menschen ums Leben. Im Osten des Landes sollen heute noch etwa 160 bewaffnete Rebellengruppen mit 22 000 Kämpfern aktiv sein.

@ dpa.de

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