Einzelhandel, Konsumgüter

GfK erwartet Boom bei Heim-Unterhaltung zum Black Friday

22.11.2021 - 15:30:28

GfK erwartet Boom bei Heim-Unterhaltung zum Black Friday. NÜRNBERG - Das Nürnberger Konsumforschungsunternehmen GfK rechnet vor der Rabattschlacht um den Black Friday (26. November) mit erheblichen Zuwächsen beim Verkauf von technischen Geräten wie Computern, Haushaltselektronik und Heim-Entertainment. "Die Nachfrage für technische Konsumgüter für das vierte Quartal wird auch in diesem Jahr geprägt sein durch die pandemiebedingten neuen Verhaltensweisen von Verbrauchern. So ist zum Beispiel das eigene Zuhause zum neuen Zentrum geworden", heißt es in einer Mitteilung der Nürnberger Konsumforscher vom Montag.

Dies lasse auf einen anhaltenden Boom für Geräte zum Arbeiten und Lernen zu Hause, aber auch für die Unterhaltung schließen. Über die gesamte Pandemie hinweg sei aufgrund der "neuen Häuslichkeit" aber auch die Nachfrage nach Haushaltsgeräten aller Art gestiegen. Geräte zur Essenszubereitung hätten in der Black-Friday-Woche 2020 sogar ein Nachfrageplus um 134 Prozent im Vergleich zu regulären Wochen verzeichnet.

Bereits 2020 hätten Verbraucher vermehrt technische Luxus-Produkte nachgefragt, um ihre häusliche Umgebung im Corona-Lockdown aufzuwerten. Eine GfK-Studie habe nun ergeben, das Großbildfernseher mit Größen von mehr als 70 Zoll von Januar bis September 2021 um 64 Prozent häufiger verkauft wurden, kleinere Fernseher stagnierten dagegen. Auch für Smart-Home-Produkte werde ein Aufschwung erwartet.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Gericht kippt 2G-Regel für Einzelhandel in Baden-Württemberg. Das Einfrieren der Alarmstufe II durch die Corona-Verordnung der Landesregierung sei voraussichtlich rechtswidrig, teilte der VGH am Dienstag in Mannheim mit. Damit gilt für den Einzelhandel, dass neben Geimpften und Genesenen auch wieder Menschen mit einem aktuellen Test in Läden einkaufen dürfen. MANNHEIM - Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat die 2G-Regel für den Einzelhandel im Südwesten gekippt. (Boerse, 25.01.2022 - 15:17) weiterlesen...

Engpass im Iran: Türkische Industrie leidet unter Stromausfällen. Alleine im westtürkischen Kütahya hätten 96 Fabriken ihre Produktion aufgrund der Engpässe vorübergehend eingestellt oder reduziert, sagte eine Sprecherin des Industrieparks Kütahya, der etwa 17 verschiedene Branchen beherbergt, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Betroffen seien unter anderem Textilunternehmen, Autozulieferer und Glasfabriken. Aus Erdgas wird in der Türkei nach Expertenangaben rund 30 Prozent des Stroms erzeugt. ISTANBUL - Die türkische Industrie leidet angesichts einer eingeschränkten Gasversorgung aus dem Iran unter Stromausfällen. (Boerse, 25.01.2022 - 14:41) weiterlesen...

Gericht: Kontrollpflicht zur 2G-Regel in Berlin zulässig. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem Eilverfahren entschieden, wie eine Sprecherin am Dienstag mitteilte. Die Regelungen, mit denen auf die derzeit extrem hohen Infektionszahlen vorrangig ungeimpfter Menschen und das zunehmende Aufkommen der hochansteckenden Virusvariante Omikron reagiert werde, seien verhältnismäßig. Sie dienten dem legitimen Ziel, das Infektionsgeschehen zu verlangsamen und so die Belastung für das Gesundheitswesen insgesamt zu reduzieren, hieß es. BERLIN - Der Berliner Einzelhandel muss weiter die Einhaltung der 2G-Regel am Einlass kontrollieren. (Boerse, 25.01.2022 - 14:22) weiterlesen...

Kreise: Nvidia glaubt nicht mehr an eine Übernahme des Chip-Designers Arm. Grund dafür ist der anhaltende Gegenwind von Wettbewerbsbehörden, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Verweis auf mit der Sache vertraute Personen berichtete. Stattdessen plane Arms Mutterkonzern Softbank , seine Tochter an die Börse zu bringen. Offiziell halten Nvidia und Softbank derweil an ihrer Absicht fest, die Übernahme durchzuführen. NEW YORK - Der Grafikkarten-Spezialist Nvidia rechnet Insidern zufolge nicht mehr mit der Übernahme des Chip-Designers Arm. (Boerse, 25.01.2022 - 13:14) weiterlesen...

Bundeskartellamt sagt Nein zu Milchpreisaufschlägen. Das vom Agrardialog Milch ausgearbeitete Finanzierungskonzept zu Gunsten der Rohmilcherzeuger sei "kartellrechtlich nicht zulässig", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt am Dienstag in Bonn. Ausdrücklich bemängelten die Wettbewerbshüter, dass bei dem Konzept der Milcherzeuger Nachhaltigkeitsaspekte keine Rolle spielten. BONN - Das Bundeskartellamt hat Plänen deutscher Milcherzeuger für flächendeckende Preisaufschläge eine Absage erteilt. (Boerse, 25.01.2022 - 11:54) weiterlesen...

10 Stunden am Tag: Corona treibt Menschen vor den Bildschirm. Nach einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde, ist die durchschnittliche Zeit vor dem Bildschirm pro Person um zwei Stunden auf nun zehn Stunden am Tag gestiegen. Dabei wurden die Zeit mit dem Smartphone und die Stunden vor einem Computer-Monitor oder dem Fernseher zusammengerechnet. BERLIN - Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie verbringen die Menschen in Deutschland deutlich mehr Zeit vor Bildschirmen als zuvor. (Boerse, 25.01.2022 - 11:45) weiterlesen...