Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Flugzeugbau, Regierungen

GESAMT-ROUNDUP: Süd- und Nordkorea testen ballistische Raketen

15.09.2021 - 14:39:28

GESAMT-ROUNDUP: Süd- und Nordkorea testen ballistische Raketen. SEOUL - Die beiden verfeindeten Bruderstaaten Süd- und Nordkorea haben innerhalb weniger Stunden eigene ballistische Raketen getestet. Nur wenige Tage nach dem Test von Marschflugkörpern habe Nordkorea am Mittwoch zwei Kurzstreckenraketen in Richtung offenes Meer abgefeuert, teilte der südkoreanische Generalstab mit. Später erklärte das Präsidialamt in Seoul, Südkorea habe erstmals eine eigenständig entwickelte ballistische Rakete von einem getauchten U-Boot aus gestartet. Präsident Moon Jae In habe den erfolgreichen Versuch in einem Testzentrum im Westen des Landes verfolgt.

Dass Südkorea den Test nur kurze Zeit später publik machte, galt auch als Signal der Stärke an den Nachbarn. Oft wird der Regierung, die eine Politik der Annäherung an Pjöngjang verfolgt, von Kritikern vorgeworfen, Nordkorea gegenüber zu "weich" zu sein. Moon betonte, die Erprobung der U-Boot-Rakete (SLBM, Submarine-Launched Ballistic Missile) sei vorher geplant gewesen. "Trotzdem kann unsere verbesserte Raketenleistung eine sichere Abschreckung von Nordkoreas Provokation sein", wurde Moon von einem Sprecher zitiert. Sein Büro machte deutlich, der Besitz einer SLBM sei mit Blick auf gleichzeitige Bedrohungen aus verschiedenen Richtungen von großer Bedeutung.

Südkorea gilt als das erste Land, das SLBM entwickelt, ohne selber Atomwaffen zu haben. Nach eigenen Angaben ist es mit dem gelungenen Test das siebte Land mit einer potenziell einsetzbaren ballistischen Rakete, die von einem getauchten Trägerschiff gestartet werden kann.

UN-Resolution verbieten dagegen Nordkorea jegliche Tests ballistischer Raketen, die je nach Bauart auch Atomsprengköpfe befördern können. Wegen seines Atomwaffenprogramms ist das weithin isolierte Land harten internationalen Sanktionen unterworfen.

Auch Nordkorea brüstet sich damit, über die SLBM-Technologie zu verfügen. Doch wurden seine Angaben über Versuchsstarts vom U-Boot aus bisher angezweifelt. Es wird vermutet, dass Nordkorea dazu eine Unterwasserplattform genutzt haben könnte. Raketen, die von einem U-Boot abgefeuert werden, sind schwerer vom Gegner zu entdecken als solche, die von mobilen Abschussrampen oder festen Silos am Land gestartet werden.

Nach Angaben des südkoreanischen Militärs flogen die nordkoreanischen Raketen am Mittwoch nach dem Start im Inland 800 Kilometer weit in Richtung Japanisches Meer (koreanisch: Ostmeer). Japans Ministerpräsident Yoshihide Suga verurteilte den Test. Dieser bedrohe "den Frieden und die Sicherheit Japans sowie der Region".

Wie schon einige Monate zuvor erfolgten auch die jüngsten Waffentests Nordkoreas nach einer gemeinsamen Militärübung der Streitkräfte der USA und Südkoreas. Die Kommandoübung, die Pjöngjang scharf kritisiert hatte, wurde nach neun Tagen am 26. August beendet. Im März hatte Nordkorea ebenfalls Marschflugkörper nach einer solchen Kommandoübung in Südkorea erprobt. Wenige Tage später folgte dann ebenfalls ein Test mit ballistischen Kurzstreckenraketen.

Am vergangenen Wochenende hatte Nordkorea nach eigenen Angaben einen neuartigen Typ von Marschflugkörpern "von großer strategischer Bedeutung" mit großer Reichweite getestet. Die zwei erprobten Lenkflugkörper hätten in 1500 Kilometer Entfernung ihre Ziele im Meer getroffen. Laut Experten deutete Nordkorea an, dass der neue Marschflugkörper ebenfalls mit Atomsprengköpfen bestückt werden soll.

Südkoreas Verteidigungsminister Suh Wook hatte am Dienstag vor dem Parlament den Lenkflugkörpertest des Nachbarlandes bestätigt. Anders als ballistische Raketen verfügen Marschflugkörper über einen permanenten eigenen Antrieb.

Pjöngjang treibt seit Jahren die Entwicklung von Raketen voran, die nicht nur Südkorea und Japan treffen, sondern auch Atomsprengköpfe bis in die USA tragen können. Nach Schätzungen der amerikanischen Organisation Arms Control Association vom August 2020 lagern in Nordkorea 30 bis 40 Atomsprengköpfe.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Arbeitgeberpräsident kann sich Impfprämie vorstellen. Im Gespräch mit der "Wirtschaftswoche" sagte Dulger zu neuen Anreizen für eine Corona-Impfung: "Das kann man ja auch regional unterschiedlich gestalten: In München zum Beispiel mit Tickets für den FC Bayern, da würde sich wahrscheinlich die halbe Stadt piksen lassen. BERLIN - Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger kann sich eine Geldprämie als Impfanreiz vorstellen. (Boerse, 17.09.2021 - 06:11) weiterlesen...

Facebook löscht Netzwerk von 'Querdenken'-Bewegung. Es sei weltweit die erste gezielte Aktion, die sich gegen eine Gruppierung richte, die eine "koordinierte Schädigung der Gesellschaft" (Coordinated Social Harm) hervorrufe, sagte Facebook-Sicherheitsmanager Nathaniel Gleicher der Deutschen Presse-Agentur. Betroffen seien auch die Accounts von Querdenken-Gründer Michael Ballweg. BERLIN - Der Internet-Konzern Facebook hat am Donnerstagabend zahlreiche Konten, Gruppen und Seiten entfernt, die der umstrittenen "Querdenken"-Bewegung zugeordnet werden. (Boerse, 17.09.2021 - 05:58) weiterlesen...

Bundesrat stimmt über Bezahlmethoden an E-Ladesäulen ab. Die Bundesregierung will, dass in diese Ladesäulen ab Juli 2023 verpflichtend Lesegeräte für gängige Debit- oder Kreditkarten eingebaut werden. Ältere Ladesäulen müssten nicht umgerüstet werden. BERLIN - Der Bundesrat stimmt an diesem Freitag darüber ab, wie Autofahrer künftig für das Laden ihrer E-Autos an öffentlichen Ladesäulen bezahlen können. (Boerse, 17.09.2021 - 05:49) weiterlesen...

Berliner Senat und Unternehmen informieren über Milliarden-Wohnungsgeschäft. Am Freitag (Digital-Pk 11.30) wollen die Beteiligten die Öffentlichkeit über Details des milliardenschweren Deals informieren. An einer Pressekonferenz nehmen Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD), Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder von Deutsche Wohnen und Vonovia sowie der landeseigenen Wohnungsgesellschaften Berlinovo, Howoge und Dewego teil. BERLIN - Nach monatelangen Verhandlungen kauft Berlin den Konzernen Vonovia und Deutsche Wohnen mehr als 14 000 Wohnungen ab. (Boerse, 17.09.2021 - 05:49) weiterlesen...

Bundesrat befasst sich mit Transparenzregeln für Abgeordnete BERLIN - In seiner letzten Sitzung vor der Bundestagswahl befasst sich der Bundesrat am Freitag (9.30 Uhr) unter anderem mit schärferen Transparenzregeln für Bundestagsabgeordnete. (Wirtschaft, 17.09.2021 - 05:49) weiterlesen...

EU-Mittelmeeranrainer treffen sich zum Gipfel in Athen. Nach den verheerenden Bränden in diesem Sommer in Griechenland, Italien und Frankreich soll die Klimakrise eines der Hauptthemen sein. Dazu wird auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erwartet. ATHEN - Regierungschefs und Außenminister von neun EU-Mittelmeerländern kommen an diesem Freitag in Athen zu einem Gipfeltreffen zusammen. (Wirtschaft, 17.09.2021 - 05:49) weiterlesen...