Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Bosch, Maschinenbau

GERLINGEN / WETZLAR - Zulieferprobleme und weltweite Corona-Lockdowns haben Bosch im vergangenen Jahr auch die Geschäfte in der Sparte für Thermotechnik erschwert.

18.03.2021 - 13:40:32

Corona-Probleme drücken Umsatz im Thermotechnik-Geschäft von Bosch. Der entsprechende Umsatz fiel im Vorjahresvergleich leicht um 0,6 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag im hessischen Wetzlar - dem Verwaltungssitz des Geschäftsbereichs - mitteilte. Dank wachsender Erlöse mit Klimageräten und Wärmepumpen habe man immerhin fast das Vorjahresniveau erreicht. Konzernübergreifend hatte Bosch im Februar noch ein wesentlich größeres Umsatzminus gemeldet.

Bei den Wärmepumpen bezifferte das Unternehmen den Zuwachs innerhalb eines Jahres in der EU auf 22,5 Prozent, in Deutschland sogar auf 48 Prozent. Wie hoch der Anteil des Wärmepumpen-Geschäfts an den Erlösen inzwischen ist, wollte ein Sprecher auf Nachfrage nicht sagen. Das meiste Geld setze man jedoch weiter mit anderen Technologien um. Knapp drei Viertel der Bosch-Thermosparte entfallen auf Heizungssysteme für Wohnungen und Wohngebäude.

Die Thermotechnik-Sparte macht bei Bosch nur einen minimalen Teil der Gesamterlöse von 71,6 Milliarden Euro aus. Konzernweit entfiel der schmerzhafteste Einbruch 2020 auf den mit Abstand wichtigsten Bereich "Mobility Solutions", die Zuliefersparte für die Autoindustrie. Zu Nettoergebnissen macht Bosch keine Angaben.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Bosch: Geschäfte mit Industrie 4.0 werden stark wachsen. Für die Zeit nach der Corona-Pandemie strebe man in diesem Bereich Umsatzsprünge von bis zu zehn Prozent jährlich an, sagte der für Industrietechnik zuständige Bosch-Geschäftsführer Rolf Najork der Deutschen Presse-Agentur. Vergangenes Jahr erwirtschaftete Bosch rund 700 Millionen Euro mit vernetzten Lösungen für die Fertigung, wegen der Pandemie etwas weniger als 2019. Betrachtet man die vergangenen zehn Jahre seit Einführung des Begriffs Industrie 4.0, kommt Bosch hier auf rund vier Milliarden Euro Umsatz. GERLINGEN - Der Technologiekonzern Bosch setzt in den kommenden Jahren auf stark wachsende Geschäfte mit vernetzten Anwendungen für die Industrie. (Boerse, 08.04.2021 - 09:37) weiterlesen...

Chip-Nachfrage befeuert Ausbaupläne im 'Silicon Saxony'. So will etwa der US-Chipfertiger Globalfoundries rund 400 Millionen Euro in den Ausbau seiner Reinräume investieren. Derzeit produziert das Unternehmen rund 400 000 Wafer pro Jahr, künftig sollen es doppelt so viele sein, sagte Geschäftsführer Manfred Horstmann. Einen Zeitrahmen nannte er dafür nicht. "Die Knappheit an Mikrochips, das spielt uns in die Hände." Grund dafür sieht Horstmann neben der E-Mobilität vor allem in der Corona-Krise. Diese habe den Bedarf und zugleich die Schwächen der Digitalisierung aufgezeigt und technologische Neuerungen vorangetrieben. DRESDEN - Die große Nachfrage nach Elektronik-Chips und weiteren wichtigen Halbleiter-Produkten befeuert die Ausbaupläne von Chipherstellern in Dresden. (Wirtschaft, 05.04.2021 - 09:52) weiterlesen...