Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

AMAZON COM INC, US0231351067

GENF - Nach Berichten über einen möglichen Hacker-Angriff auf den "Washington Post"-Besitzer und Amazon-Gründer Jeff Bezos haben UN-Experten eine dringende Untersuchung gefordert.

22.01.2020 - 17:38:39

UN-Experten empört über möglichen saudischen Hacker-Angriff auf Bezos. Dabei müssten US- und andere relevante Behörden ermitteln, ob der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman persönlich in Versuche involviert sei, vermeintliche Gegner ins Visier zu nehmen, teilte die unabhängige Menschenrechtsberichterstatterin für willkürliche Hinrichtungen, Agnes Callamard, und ihr für Meinungsfreiheit zuständiger Kollege, David Kaye, am Mittwoch in Genf mit.

Die UN-Experten, die Berichterstatterin für willkürliche Hinrichtungen, Agnes Callamard, und ihr für Meinungsfreiheit zuständiger Kollege David Kaye bezogen sich auf forensische Analysen, die zuvor die britische Zeitung "Guardian" publik gemacht hatte. Die saudische Botschaft in Washington wies die Hacker-Vorwürfe via Twitter als "absurd" zurück.

Nach der Analyse wurde das Handy von Bezos am 1. Mai 2018 mit "mittlerer bis hoher Wahrscheinlichkeit" mit Hilfe einer Videodatei gehackt, das von einem WhatsApp-Konto geschickt worden war, das der Kronprinz nutzt, wie die UN-Experten schreiben. Innerhalb weniger Stunden und über Monate hinweg seien massiv heimlich Daten von seinem Telefon heruntergeladen worden. Die Software sei auch bei anderen saudischen Überwachungsfällen genutzt worden.

Der Kronprinz habe nach der forensischen Analyse im November 2018 und Februar 2019 private, nicht öffentlich zugängliche Informationen über Bezos' Privatleben an Bezos geschickt. Bezos hatte sich im Februar 2019 beschwert, dass intime Details aus seinem Privatleben bekannt geworden waren. Er hatte kurz zuvor die Trennung von seiner Frau bekannt gegeben. Er bezichtigte damals eine US-Boulevardzeitung der Erpressung, die ihm nach seinen Angaben gedroht hatte, Nacktfotos zu veröffentlichen. Woher die Zeitung das Material hatte, war unbekannt.

Callamard und Kaye argwöhnen nun, dass saudische Akteure Bezos und die Zeitung wegen kritischer Berichterstattung über das Königreich, unter anderem durch Jamal Khashoggi, ins Visier genommen hatten. Sie verweisen auf eine monatelange saudische Online-Kampagne in sozialen Medien gegen Bezos, mit Boykottaufrufen gegen seine Firmen. Khashoggi wurde im Oktober 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul ermordet, als er dort Papiere für seine geplante Heirat abholen wollte.

"Die Information, die wir bekommen haben, deutet auf die mögliche Beteiligung des Kronprinzen an der Überwachung von Bezos hin", schrieben Callamard und Kaye. Diese Hinweise seien für die Ermittlungen zum Tod von Khashoggi relevant. Callamard fand bei einer Untersuchung der Umstände des Verbrechens "glaubwürdige Beweise", die ihrer Ansicht nach auf eine Verantwortung hochrangiger saudi-arabischer Vertreter einschließlich des Kronprinzen hindeuteten. Sie verlangte in ihrem Bericht dazu an den UN-Menschenrechtsrat im Juni 2019 weitere Ermittlungen.

"Die Umstände und der Zeitpunkt des Hackings und der Überwachung von Bezos verstärken den Bedarf an weiteren Ermittlungen von US- und anderen Behörden im Zusammenhang mit Vorwürfen, dass der Kronprinz die Mission zur Tötung Khashoggis in Istanbul entweder angeordnet oder dazu angestachelt hat oder zumindest von der Planung wusste und sie nicht stoppte", schrieben die UN-Experten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Amazon-Mitarbeiter sehen Bezos' Spende für das Klima kritisch. Zwar sei Bezos' Großzügigkeit lobenswert, doch müsse das Unternehmen zunächst selbst umweltfreundlicher werden, schrieb die Gruppe Amazon-Mitarbeiter für Klimagerechtigkeit in einer am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter veröffentlichten Stellungnahme. WASHINGTON - Der Amazon -Chef Jeff Bezos will zehn Milliarden US-Dollar für die Bekämpfung des Klimawandels spenden - viele seiner Mitarbeiter sehen das Projekt aber kritisch. (Boerse, 18.02.2020 - 09:24) weiterlesen...

Bezos will zehn Milliarden Dollar für Kampf gegen Klimawandel spenden. Das schrieb Bezos, der laut Rangliste des "Forbes"-Magazins der reichste Mann der Welt ist, am Montag auf seinem Instagram-Konto. "Der Klimawandel ist die größte Bedrohung für unseren Planeten", mahnte Bezos dort. Er gründe daher den "Bezos Earth Fund", mit dem Wissenschaftler, Aktivisten und Nichtregierungsorganisationen beim Kampf gegen den Klimawandel finanziell unterstützt werden sollten. Erste Fördergelder sollten ab dem Sommer fließen. WASHINGTON - Der Gründer und Chef des Internetkonzerns Amazon , Jeff Bezos, will zehn Milliarden US-Dollar für die Bekämpfung des Klimawandels spenden. (Boerse, 17.02.2020 - 21:55) weiterlesen...

Land und Amazon gehen in Revision gegen OVG-Urteil zu Sonntagsarbeit. MÜNSTER - Internet-Händler Amazon und das Land lassen vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ein Grundsatzurteil zur Sonntagsarbeit aus Nordrhein-Westfalen überprüfen. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hatte am 11. Dezember 2019 Ausnahmeregelungen für Sonntagsarbeit an zwei Adventssonntagen für das Logistikzentrum in Rheinberg gekippt. Das massiv ansteigende Geschäft in der Weihnachtszeit rechtfertigt keine Sonntagsarbeit hatte das OVG geurteilt und wegen der grundsätzlichen Bedeutung die Revision zugelassen. Die hat das Land nach Angaben einer OVG-Sprecherin jetzt eingelegt. Laut Amazon hat auch das Unternehmen Revision eingelegt. Diesen Schritt konnte das OVG am Montag noch nicht bestätigen. Land und Amazon gehen in Revision gegen OVG-Urteil zu Sonntagsarbeit (Boerse, 17.02.2020 - 17:48) weiterlesen...

Amazon legt Revision ein gegen OVG-Urteil zu Sonntagsarbeit. MÜNSTER - Internet-Händler Amazon lässt vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ein Grundsatzurteil zur Sonntagsarbeit aus Nordrhein-Westfalen überprüfen. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hatte am 11. Dezember 2019 Ausnahmeregelungen für Sonntagsarbeit an zwei Adventssonntagen für das Logistikzentrum in Rheinberg gekippt. Das massiv ansteigende Geschäft in der Weihnachtszeit rechtfertigt keine Sonntagsarbeit hatte das OVG geurteilt und wegen der grundsätzlichen Bedeutung die Revision zugelassen. Die hat das Unternehmen nach Angaben einer OVG-Sprecherin jetzt eingelegt. Amazon legt Revision ein gegen OVG-Urteil zu Sonntagsarbeit (Boerse, 17.02.2020 - 15:49) weiterlesen...

Amazon-Klage: Gericht stoppt Pentagon-Auftrag an Microsoft vorläufig. Das zuständige Gericht gab einem Antrag von Amazon auf eine einstweilige Verfügung am Donnerstag statt. Wegen der Vergabe des zehn Milliarden Dollar schweren Auftrags an Microsoft läuft schon seit Monaten ein erbitterter Streit zwischen dem Amazon-Konzern des laut "Forbes" reichsten Menschen der Welt, Jeff Bezos, und der US-Regierung. WASHINGTON - Der Cloud-Großauftrag des US-Verteidigungsministeriums an Microsoft ist aufgrund der Klage des Mitbewerbers Amazon vorläufig gestoppt worden. (Boerse, 13.02.2020 - 21:04) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP/Schatten des Onlinebooms: Schulze will Vernichtung von Waren stoppen (Im 2. Absatz, 3. Satz: Umweltministerium) (Wirtschaft, 12.02.2020 - 17:24) weiterlesen...