Transport, Verkehr

GENF - Jedes Jahr sterben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1,35 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen.

07.12.2018 - 07:19:19

VERMISCHTES: Jedes Jahr 1,35 Millionen Verkehrstote weltweit. Gut ein Viertel aller Opfer seien Fußgänger und Fahrradfahrer, berichtete die WHO am Freitag in Genf. "Das ist ein inakzeptabler Preis, den wir für die Mobilität zahlen", sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus.

«Das ist ein inakzeptabler Preis, den wir für die Mobilität zahlen», sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Wie Verkehrsunfälle vermieden werden könnten, sei klar. Mehr Regierungen müssten die Maßnahmen aber umsetzen: Zum Beispiel Geschwindigkeitsbegrenzungen, Gurt- und Helmzwang, sichere Bürgersteige und Wege für Zweiradfahrer, ein Alkoholverbot am Steuer, Sicherheitsstandards für Autos und effektive Kontrollen.

Dramatisch ist die Lage nach WHO-Angaben in den ärmsten Ländern. In Europa kämen pro 100.000 Einwohnern statistisch gesehen im Jahr 9,3 bei Verkehrsunfällen um. In Afrika seien es 26,6.

Insgesamt stieg die Zahl der Fälle leicht von 1,25 Millionen 2014. Bedenke man aber den Bevölkerungszuwachs, habe sich die Rate stabilisiert. Mehr als 100 Länder mit zusammen 5,3 Milliarden Einwohnern hätten eine Gurtpflicht, aber nur 44 Länder mit 2,3 Milliarden Einwohnern hätten effektive Gesetze gegen Alkohol am Steuer. Kindersitze seien nur in 33 Ländern mit 652 Millionen Einwohnern vorgeschrieben, kritisierte die WHO.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Boeing könnte nach 737-Max-Abstürzen Milliardenauftrag verlieren (Boerse, 22.03.2019 - 15:28) weiterlesen...

Kreise: Bahn-Aufsichtsrat will Verkauf der Tochter Arriva vorbereiten. Ziel ist mehr Geld für Investitionen in die Eisenbahn in Deutschland. Der Aufsichtsrat wolle im September endgültig über einen Verkauf entscheiden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Kreisen des Gremiums. Zuvor will das Kontrollorgan den Vorstand an diesem Mittwoch beauftragen, einen Investor zu finden. Darüber berichteten "Der Spiegel" und HR Info. BERLIN - Die Pläne der Deutschen Bahn für einen Verkauf ihrer Auslandstochter Arriva werden konkreter. (Boerse, 22.03.2019 - 15:06) weiterlesen...

'Spiegel': Bahn-Aufsichtsrat will Verkauf der Tochter Arriva vorbereiten. Ziel ist mehr Geld für Investitionen in die Eisenbahn in Deutschland. Der Aufsichtsrat wolle im September endgültig über einen Verkauf entscheiden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Kreisen des Gremiums. Zuvor will das Kontrollorgan den Vorstand an diesem Mittwoch beauftragen, einen Investor zu finden. Darüber berichteten "Der Spiegel" und HR Info. BERLIN - Die Pläne der Deutschen Bahn für einen Verkauf ihrer Auslandstochter Arriva werden konkreter. (Boerse, 22.03.2019 - 15:05) weiterlesen...

Hapag-Lloyd erwartet steigende Gewinne - Marktumfeld deutlich besser. "Die Marktbedingungen haben sich über die vergangenen Jahre hinweg graduell verbessert", sagte Vorstandschef Rolf Habben Jansen am Freitag in Hamburg. Nach den Vorhersagen der meisten Experten werde sich der Containertransport auf den Weltmeeren in diesem Jahr um vier bis fünf Prozent erhöhen. Die Aktien legten am frühen Nachmittag in einem insgesamt schwachen Marktumfeld um 1,65 Prozent auf 25,90 Euro zu. HAMBURG - Trotz einiger Unsicherheiten geht die Container-Reederei Hapag-Lloyd mit Zuversicht in das Jahr und erwartet steigende Gewinne. (Boerse, 22.03.2019 - 13:13) weiterlesen...

FDP will weniger Einschränkungen bei Zulassung von E-Tretrollern. Die Bundestagsfraktion fordert in einem Antrag unter anderem, bei Elektrokleinstfahrzeugen die vorgesehene Versicherungspflicht abzuschaffen. BERLIN - Kleine Tretroller mit Elektromotor sollen schon bald auch in Deutschland unterwegs sein dürfen - der FDP aber gehen die geplanten Regelungen der Bundesregierung nicht weit genug. (Boerse, 22.03.2019 - 12:43) weiterlesen...

Software-Probleme bei Flugsicherung dauern an. In der Folge konnte der Luftraum über weiten Teilen Deutschlands auch am Freitag 25 Prozent weniger Passagierflüge aufnehmen als sonst. Es könne weiterhin zu Verspätungen und Flugabsagen kommen, erklärte eine Sprecherin der bundeseigenen Gesellschaft am Freitag in Langen bei Frankfurt. Die Sicherheit des Luftverkehrs sei aber nicht gefährdet. LANGEN - Die Software-Probleme bei der Deutschen Flugsicherung dauern an. (Boerse, 22.03.2019 - 10:48) weiterlesen...