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GENF - Im weltweiten Kampf gegen die Corona-Pandemie unterst├╝tzt Deutschland die Impfkampagnen in ├Ąrmeren L├Ąndern mit weiteren 260 Millionen Euro.

15.07.2021 - 16:34:33

Deutschland setzt auf mehr Tempo bei weltweiten Corona-Impfungen. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Donnerstag in Genf. Der Betrag ist Teil bereits angek├╝ndigter 2,2 Milliarden Euro aus Deutschland f├╝r das internationale Programm gegen die Pandemie "Access to Covid-19 Tools Accelerator" (ACT-A). Spahn sagte, in den kommenden Monaten werde es gelingen, hunderte Millionen Menschen in allen Teilen der Welt zu impfen.

Die Mittel, die nun f├╝r die WHO vereinbart wurden, dienen der Entwicklung, Herstellung und Verteilung von Corona-Tests, Behandlungsmethoden und Impfstoffen. Insgesamt flie├čen von den deutschen ACT-A-Mitteln 1,5 Milliarden im laufenden Jahr.

"Die Pandemie ist noch nicht vorbei", so der Minister. Der gr├Â├čte Teil der Welt stehe noch am Beginn der Impfkampagne. "Es ist in unserem eigenen Interesse, dass die Welt geimpft wird", sagte Spahn. "Diese Pandemie ist erst vorbei, wenn sie f├╝r alle in der Welt vorbei ist."

WHO-Generaldirektor Tedros sagte, die Unterst├╝tzung komme "zu einem ganz kritischen Zeitpunkt". Tedros: "Infektionen und Todesf├Ąlle steigen weltweit an." Zudem drohten weitere Virus-Varianten.

Spahn k├╝ndigte zudem an, dass Deutschland ├╝ber bereits angek├╝ndigte 30 Millionen Impfdosen hinaus weiteren Impfstoff an andere L├Ąnder geben werde. "Das ist der Startpunkt."

Spahn mahnte andere Staaten zu mehr Unterst├╝tzung f├╝r die WHO. "Nur mit einer starken WHO werden wir diese Corona-Pandemie ├╝berwinden." Er wolle alle anderen Mitgliedstaaten ermutigen, eine nachhaltige Finanzierung der WHO sicherzustellen.

Von der F├╝hrung in China verlangte Spahn Zugang f├╝r die weitere Erforschung des Ursprungs der Pandemie. "Wir haben ein hohes Interesse daran, dass der Ursprung dieses Virus nachvollzogen werden kann", sagte Spahn im Namen der internationalen Gemeinschaft. Eine erste Mission im Auftrag der WHO ins chinesische Wuhan hatte die Frage nicht abschlie├čend kl├Ąren k├Ânnen. Spahn verlangte, weitere Untersuchungen m├╝ssten folgen, so dass es ein von der Wissenschaft geleitetes Ergebnis m├Âglich werde.

Deutschland ist Gr├╝ndungsmitglied der im April 2020 ins Leben gerufenen Anti-Pandemie-Kooperation ACT-A. Das meiste Geld flie├čt an die Impfstoffplattform Covax, kleinere Betr├Ąge an die Plattformen f├╝r Diagnostik und Medikamente gegen Covid-19. Covax f├Ârdert die Erforschung von Corona-Impfstoffen und beschafft Impfdosen. Die Finanzierung f├╝r 92 der ├Ąrmsten L├Ąnder ├╝bernehmen reichere Staaten.

@ dpa.de

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