FIAT CHRYSLER, NL0010877643

GENF - FiatChrysler-Chef Sergio Marchionne sorgt nach der Opel-Übernahme durch PSA auftauchen könnte, um sich zu unterhalten", sagte Marchionne am Dienstag auf dem Genfer Autosalon mit Blick auf eine mögliche Übernahme seines italienisch-amerikanischen Autobauers.

07.03.2017 - 17:33:26

GENF/FiatChrysler-Chef Marchionne: VW könnte eines Tages bei uns anklopfen. PSA und Opel bedrohten VW am meisten, weil sie zusammen als europäische Nummer zwei dem Marktführer auf den Fersen folgten. Die Wolfsburger sind der weltgrößte Autobauer.

zu versuchen. Vor zwei Jahren war er bei den Amerikanern abgeblitzt. GM will sich nun mit Opel und der Schwestermarke Vauxhall von seinem chronisch verlustreichen Europageschäft trennen. Für das Autogeschäft von GM Europe legt PSA Peugeot Citroen 1,3 Milliarden Euro auf den Tisch.

Marchionne will in zwei Jahren den Vorstandsvorsitz von FiatChrysler abgeben. VW und Marchionne waren sich in der Vergangenheit nicht immer grün: Vor einigen Jahren in der Krise auf dem europäischen Markt warf der damalige Fiat-Chef Volkswagen eine ruinöse Rabattschlacht vor, VW forderte daraufhin den Rücktritt des Italieners von der Spitze des europäischen Branchenverbands Acea. VW arbeitet bei seiner Hausmarke VW Pkw derzeit an einem Sparkurs, der bis 2020 die jährlichen Kosten um 3,7 Milliarden Euro senken soll. Dazu sollen unter anderem Tausende Stellen abgebaut werden, um die Gewinnschwäche abzuschütteln.

@ dpa.de

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