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Pharma, Biotechnologie

GENF / BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet an diesem Mittwoch in Berlin das neue Pandemiefrühwarnzentrum der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Berlin.

01.09.2021 - 06:34:01

WHO-Frühwarnzentrum für Pandemien wird in Berlin eröffnet. Dort sollen künftig die Fäden aus aller Welt zusammenlaufen, um Bedrohungen wie durch das Coronavirus so früh wie möglich zu erkennen, damit Regierungen schnellstens reagieren können.

Gesundheitsexperten warnen, dass das Auftauchen eines neuen Virus mit weltweiten Gefahren nur eine Frage der Zeit ist. Signale müssten systematisch überwacht werden. Die Hoffnung ist, dass dann früher und konsequenter gehandelt wird als nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie Anfang vergangenen Jahres. "Eine wesentliche Grundlage für den Kampf gegen zukünftige Pandemien sind Daten", sagte Bundeskanzlerin Merkel im Mai, als der Beschluss für dieses Zentrum fiel. "Daten, die, wenn sie mit den richtigen Analysewerkzeugen gebündelt und verarbeitet werden, Erkenntnisse liefern, die wir niemals alleine oder zumindest nicht so schnell entdecken könnten."

Das Zentrum soll mithilfe von künstlicher Intelligenz Unmengen von Daten analysieren. Dabei geht es etwa um Tiergesundheit, ungewöhnliche Krankheiten bei Menschen, Verhaltensänderungen der Menschen, Klimawandelfolgen oder Bevölkerungsverschiebungen. Modelle sollen helfen, mögliche Risiken besser einzuschätzen.

Die Bundesregierung hat 30 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Unter anderem soll die Expertise des Robert Koch-Instituts, der Berliner Charité - sie ist eine der größten Universitätskliniken Europas - sowie des Hasso-Plattner-Instituts für Digital Engineering einfließen.

Solche Daten sammeln bislang neben der WHO auch die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE). Das Zentrum braucht aber auch Zulieferungen durch Regierungen, Labore und wissenschaftlichen Institute.

Die WHO-Untersuchung über den Ursprung des Coronavirus wirft generell kein gutes Licht auf den Kooperationswillen. China hat dem WHO-Team bei seinem von Peking monatelang hinausgezögerten Besuch wichtige Daten über die ersten bekannten Corona-Patienten vorenthalten. Als Grund wurde der Persönlichkeitsschutz der Patienten angegeben, obwohl solche Daten völlig anonymisiert aufbereitet werden können.

@ dpa.de

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