Thyssenkrupp, DE0007500001

GELSENKIRCHEN - Die Thyssenkrupp -Stahlsparte geht einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität: Deutschlands größter Stahlerzeuger verkauft jetzt auch Spezialbleche für die Energiewirtschaft, bei deren Herstellung insgesamt rund 50 Prozent weniger Kohlendioxid entsteht als bei herkömmlicher Produktion.

19.01.2022 - 13:33:30

Thyssenkrupp produziert Spezialstahl für Trafos mit weniger CO2. So genanntes Elektroband wird unter anderem für die Herstellung von Transformatoren verwendet, die an mehreren Stellen des Stromnetzes die Spannung ändern. Erster Kunde ist der Trafo-Hersteller SGB-SMIT aus Regensburg, wie das Thyssenkrupp-Unternehmen Electrical Steel am Mittwoch in Gelsenkirchen mitteilte.

einsetzen.

Der Anteil der Thyssenkrupp-Stahlsparte am gesamten Kohlendioxid-Ausstoß in Deutschland liegt nach eigenen Angaben bei 2,5 Prozent. Bis 2045 will das Unternehmen Stahl klimaneutral herstellen. Um das zu erreichen, sollen die vier Hochöfen am Standort Duisburg schrittweise durch so genannte Direktreduktionsanlagen ersetzt werden, in denen Wasserstoff anstatt Kohle zum Einsatz kommt. Die erste Anlage soll 2025 den Betrieb aufnehmen. Der Konzern schätzt die Kosten für die erste Anlage nach früheren Angaben auf bis zu 1,2 Milliarden Euro. Insgesamt kalkuliert der Konzern für die Umstellung mit Kosten in Höhe von rund sieben Milliarden Euro bis 2045.

@ dpa.de

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