Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Produktion, Absatz

FREIBURG - Umweltschützer räumen der Stromerzeugung mittels Tiefengeothermie keine großen Chancen ein.

17.06.2021 - 05:54:27

BUND-Experte: Tiefe Geothermie für Stromerzeugung hat wenig Potenzial. "Wir haben festgestellt, dass tiefe Geothermie insbesondere für die Stromerzeugung relativ gesehen zum Gesamtbedarf in Deutschland keinen wesentlichen Beitrag leisten kann", sagte Werner Neumann, Sprecher des Arbeitskreises Energie bei der Umweltschutzorganisation BUND. Zu hoch seien die Kosten und Risiken.

Bei der tiefen Geothermie wird Thermalwasser mit bis zu 150 Grad Celsius aus tiefen Erdschichten in Strom oder Wärme verwandelt. Dafür wird teils Tausende Meter in die Tiefe gebohrt.

Nur wenige Gegenden in Deutschland böten passende Voraussetzungen dafür, sagte der BUND-Experte: etwa der Oberrheingraben, das Alpenvorland und das norddeutsche Becken. Viele Projekte seien unter anderem wegen technischer Probleme gescheitert. Laut Bundeswirtschaftsministerium werden bislang nur 0,03 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs mit Strom aus Geothermieanlagen gedeckt. Das Ziel der Branche, die Kosten zu senken, sei bislang nicht erreicht worden.

Vielversprechender sei die tiefe Geothermie, wenn es nur um Wärmeerzeugung gehe, sagte der BUND-Experte. Das sei kostengünstiger und konkurrenzfähig, wobei die Erdbebenrisiken durch sorgfältiges Bohren gemindert und durch Versicherungen abgesichert werden sollten. In Baden hat sich der Energiedienstleister Badenova jüngst das Recht gesichert, den Untergrund in einem Gebiet nahe Freiburg auf sein Potenzial zur Erdwärmenutzung zu untersuchen. Geplant ist ein Heizwerk, das rund 10 000 Haushalte mit Wärme versorgen soll.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Spanien und die Niederlande sind nun Corona-Hochinzidenzgebiete. Damit gelten bei der Einreise von dort nach Deutschland zusätzliche Auflagen, wie das Robert Koch-Institut mitgeteilt hatte. Mit der Entscheidung reagierte die Bundesregierung auf einen deutlichen Anstieg der Infektionszahlen in beiden Ländern. BERLIN - Spanien und die Niederlande sind seit Mitternacht als Corona-Hochinzidenzgebiete eingestuft. (Wirtschaft, 27.07.2021 - 06:34) weiterlesen...

Schauplatz politischer Kämpfe - Gremium zur Kapitol-Attacke startet. WASHINGTON - Überschattet von heftigen Streitereien zwischen Republikanern und Demokraten nimmt der Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung der Attacke auf das US-Kapitol vom 6. Januar seine Arbeit auf. Bei der ersten Anhörung am Dienstag sollen nun unter anderem Vertreter der Polizei und des Kapitols in der Hauptstadt Washington angehört werden. Zuvor war die Auseinandersetzung rund um das Gremium zwischen der demokratischen Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, und dem obersten Republikaner in der Kongresskammer, Kevin McCarthy, eskaliert. Schauplatz politischer Kämpfe - Gremium zur Kapitol-Attacke startet (Wirtschaft, 27.07.2021 - 06:33) weiterlesen...

China baut neue Silos für Atomraketen - Sorge über Aufrüstung. Nach der Entdeckung eines Geländes mit im Bau befindlichen Raketensilos bei Yumen in der Provinz Gansu im Juni haben Atomexperten der Vereinigung amerikanischer Wissenschaftler (FAS) mit Hilfe von Satellitenaufnahmen nahe Hami in der Nordwestregion Xinjiang ein zweites Feld ausfindig gemacht. "Der Bau der Silos in Yumen und Hami stellt die bisher bedeutendste Expansion des chinesischen Atomwaffenarsenals dar", schrieben die Atomexperten in ihrem am Dienstag veröffentlichten Bericht. PEKING - China hat eine möglicherweise deutliche Ausweitung seiner Atomstreitmacht begonnen. (Wirtschaft, 27.07.2021 - 06:33) weiterlesen...

RKI registriert 1545 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 14,5. BERLIN - Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit knapp drei Wochen an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstagmorgen lag sie bei 14,5 - am Vortag betrug der Wert 14,3, beim Tiefststand vom 6. Juli 4,9. RKI registriert 1545 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 14,5 (Wirtschaft, 27.07.2021 - 06:00) weiterlesen...

Briten vor Klimakonferenz: Erhebliche Differenzen bleiben. "Es gibt immer noch erhebliche Differenzen, die bestehen bleiben", sagte Sharma am Montag nach einem zweitägigen Vorbereitungstreffen mit Vertretern aus Dutzenden Ländern in London. "Wir sind enger zusammengerückt. Dennoch sind wir bei diesen lebenswichtigen Fragen noch nicht nah genug beinander." Vor der COP26 in der schottischen Großstadt gebe es noch viel zu tun. LONDON - Keine 100 Tage vor der UN-Weltklimakonferenz in Glasgow ist nach Worten des designierten Präsidenten Alok Sharma der Weg zu einer Einigung noch weit. (Wirtschaft, 27.07.2021 - 05:58) weiterlesen...

DIW schlägt milliardenschwere staatliche Technologiefonds vor. Um einen wirksamen Anstoß zur Transformation der Industrie zu leisten, sollte der Bund dafür schätzungsweise etwa 30 Milliarden Euro zur Verfügung stellen, hieß es in dem Vorschlag anlässlich der Bundestagswahl im September. BERLIN - Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schlägt milliardenschwere staatliche Technologiefonds vor, um den digitalen und ökologischen Wandel in der Industrie zu unterstützen. (Wirtschaft, 27.07.2021 - 05:58) weiterlesen...