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FREIBURG - Der katholische Caritasverbands sorgt sich angesichts des Tempos bei der Regierungsbildung um Arme und Bedürftige.

14.10.2021 - 13:38:26

Caritas fordert von neuer Regierung sozialverträgliche Klimapolitik. Er habe die Sorge, dass etwa Menschen mit geringem Einkommen oder Problemen auf dem Arbeitsmarkt, Pflegebedürftige und Pflegende sowie Menschen auf der Flucht bei der Suche nach Kompromissen zu kurz kommen oder ganz vergessen werden, sagte der scheidende Präsident Peter Neher am Donnerstag in Freiburg. Gerade beim Klimawandel komme es auf sozial gerechte Politik an. Nur wenn die Klimawende sozialverträglich sei, werde sie Rückhalt finden, sagte Nehers frisch gewählte Nachfolgerin Eva Welskop-Deffaa.

Die Caritas fordert zum Beispiel eine höhere CO2-Bepreisung mit Optionen der Rückerstattung. "Sonst sind die besonders betroffen, die wenig Einkommen haben", sagte Neher. Auch von der E-Mobilität profitierten die höhere Mittel- und Oberschicht. Für Ärmere müsste es kostenlose Angebote im öffentlichen Nahverkehr oder sogenannte 365-Euro-Tickets geben. Bei der energetischen Sanierung könnte man Zuschüsse an den Mietpreis koppeln, so dass bei höherer Miete weniger staatliche Gelder fließen, sagte Neher. Als unzeitgemäß bezeichnete er das Dienstwagenprivileg. "Es fördert die soziale Spaltung." Zudem koste es viel Geld und sei sozial-ökologisch falsch. Diese Maßnahmen könnte die neue Regierung schnell auf den Weg bringen, sagte er.

Prälat Neher verlässt nach 18 Jahren die Spitze des größten Wohlfahrtsverbands in Deutschland. Bei einer dreitägigen Versammlung wählten die Delegierten am Mittwoch die bisherige Vorständin für Sozial- und Fachpolitik im Caritasverband, Eva Welskop-Deffaa, als Nachfolgerin. Als erste Frau leite sie damit einen großen Wohlfahrtsverband, sagte Welskop-Deffaa - und wertete das als Zeichen des Aufbruchs. "Wir müssen die nationale und internationale Solidarität gemeinsam gestalten", forderte sie. Das reiche vom Impfen bis zum Klimaschutz.

Die Caritas beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 693 000 Menschen in über 25 000 Einrichtungen und Diensten bundesweit. Mehrere Hunderttausend Ehrenamtliche und Freiwillige unterstützen die Arbeit. Der Verein hat Angebote unter anderem in der Gesundheitshilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, der Altenhilfe, der Familienhilfe sowie in der Behindertenhilfe und der Psychiatrie.

@ dpa.de

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