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FRAUENFELD - Der Apothekenschreck DocMorris will stationären Apotheken nach der Einführung elektronischer Rezepte noch mehr Geschäft abjagen.

21.04.2019 - 14:25:25

Branchenschreck DocMorris wittert Millionengeschäft mit E-Rezepten. Während Patienten heute erst 1,3 Prozent aller verschreibungspflichtigen Medikamente in Versandapotheken bestellen, könnte der Anteil mit E-Rezepten schnell auf 10 Prozent steigen, sagte der Chef der schweizerischen DocMorris-Mutter Zur Rose , Walter Oberhänsli, der Deutschen Presse-Agentur. "Dann ist die Versandapotheke nur noch einen Klick entfernt", sagte Oberhänsli.

aufrollen. "Wir haben in Spanien die Firma Promofarma gekauft, die einen Marktplatz ähnlich wie Amazon betreibt, und sie arbeitet schon mit 700 Apothekern zusammen. Das ist ein Modell, das uns auch für Deutschland vorschwebt." In Spanien stünden die Apotheker Schlange, um mitzumachen, sie hätten jährliche Umsatzzuwächse von 20 Prozent.

Kunden könnten auf der Plattform nach Pflegemitteln suchen. Ein Algorithmus zeige ihnen, bei welcher Apotheke sie zu welchem Preis kaufen können. Die Auslieferung übernimmt die Plattform. Zur Rose verdiene an jedem Kauf mit. In Deutschland könne das Projekt 2020 starten, sagte Oberhänsli.

@ dpa.de