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FRAPORT AG, DE0005773303

Fraport richtet sich auf längere Corona-Flaute ein - Aktie sackt ab

16.03.2021 - 15:13:28

und ihre Tochter Eurowings, die Ferienflieger Condor und Tuifly sowie der irische Anbieter Ryanair haben ihr Flugangebot für die Osterferien deutlich aufgestockt.

Schulte erinnerte daran, dass die Bewegungsfreiheit ein Grundrecht sei. Es gebe auch keine Belege, dass Flugreisen aus touristischen oder geschäftlichen Gründen zur Verbreitung der Pandemie beigetragen hätten. Der Fraport-Chef forderte eine schnelle Rückkehr zum sicheren Fliegen mit einer guten Teststrategie. Angesichts sinkender Todeszahlen werde das Virus selbst bei weiterhin hohen Inzidenzen seinen Schrecken verlieren.

Im vergangenen Jahr verzeichnete Fraport durch die Reisebeschränkungen einen Umsatzeinbruch um 55 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro. Obwohl der Vorstand Ausgaben und Investitionen herunterfuhr und Tausende Mitarbeiter in Kurzarbeit schickte, fraßen die Kosten die Erlöse mehr als auf. Zudem leitete Fraport den Abbau von rund 4000 Arbeitsplätzen ein und legte dafür 299 Millionen Euro zurück.

Die Flugzeug-Dienstleistungen am Boden sollen künftig in einer neuen Tochtergesellschaft zusammengefasst werden. Das Unternehmen hofft zudem auf die staatliche Erstattung von 160 Millionen Euro, die im ersten Lockdown als Vorhaltekosten entstanden seien, um den Flughafen offen zu halten.

Unter dem Strich entfiel auf die Fraport-Aktionäre 2020 ein Verlust von knapp 658 Millionen Euro nach einem Gewinn von rund 421 Millionen ein Jahr zuvor. Zuletzt hatte Fraport im Jahr 2002 wegen eines geplatzten Terminalprojekts in Manila rote Zahlen geschrieben. Auch für das neue Jahr sagt Schulte rote Zahlen voraus - sowohl unter dem Strich als auch vor Zinsen und Steuern (Ebit). Nur das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll mit 300 bis 450 Millionen positiv ausfallen.

Angesichts der anhaltenden Krise sollen die Aktionäre - allen voran das Land Hessen und die Stadt Frankfurt - nicht nur für 2020, sondern auch für 2021 keine Dividende erhalten.

@ dpa.de