UBS AG, CH0244767585

FRANKFURT - Vize-Vorstandschef Christian Sewing soll an die Spitze der Deutschen Bank rücken und damit Nachfolger von John Cryan werden.

08.04.2018 - 12:54:24

Kreise: Sewing soll Nachfolger von Cryan bei Deutscher Bank werden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Finanzkreisen. Zuvor hatten der "Spiegel" und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" darüber berichtet. Sewing führt bisher das Privatkundengeschäft der größten deutschen Bank und ist zudem Co-Vizechef. Das Geldhaus war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

hatte am späten Samstagabend mitgeteilt, dass sich der Aufsichtsrat am Sonntag mit dem Vorstandsvorsitz beschäftigen werde. In seinen knapp drei Jahren an der Spitze des Dax -Konzerns war es Cryan nicht gelungen, das schwächelnde Kapitalmarktgeschäft anzukurbeln. Drei Jahre in Folge schrieb die Bank tiefrote Zahlen. Die Aktie hat seit Jahresbeginn erheblich an Wert verloren. Der Vertrag des Briten läuft regulär bis 2020.

Der zweite Co-Vizechef Markus Schenck, der ebenfalls als Kandidat für den Vorstandsvorsitz galt, steht zudem vor dem Absprung, wie in den Finanzkreisen weiter zu hören war. Er ist derzeit für das Firmenkundengeschäft und das Investmentbanking zuständig. Vorstandsmitglied Garth Ritchie, der zusammen mit Schenck die Sparte leitet, soll aber bleiben.

Achleitner hatte den als Sanierer geschätzten ehemaligen UBS -Finanzchef Cryan zur Deutschen Bank geholt. Vor Ostern hatte sich der Brite noch mit einer kämpferischen Botschaft an die Belegschaft gewandt und damit klargemacht, dass er bleiben will.

In der Mitteilung betonte Cryan auch, er werde weiter an der Sanierung der Bank arbeiten, aber nach baldigen Fortschritten werde "künftig wieder mehr Fokus auf Wachstum liegen und darauf, dass wir für unsere Aktionäre attraktive Renditen erzielen". Investoren haben Cryan oft vorgeworfen, er sei zwar ein Kostensparer, habe aber keine Vision, wie die Deutsche Bank wieder Geld verdienen könne.

Zwar hat der Bankchef einen Teil der problematischen Themen inzwischen abgearbeitet, allen voran gefährliche Rechtsstreitigkeiten. Jedoch ist es ihm bislang nicht gelungen, das einst so gewinnträchtige Kapitalmarktgeschäft der Deutschen Bank auf Vordermann zu bringen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

AKTIE IM FOKUS: Anleger wenden sich von UBS ab. Sie quittierten dies mit Verkäufen der Aktie. Gegen Mittag lagen UBS-Papiere im Schweizer Leitindex SMI mit 3,46 Prozent im Minus bei 16,61 Franken. ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat am Montag die Investoren mit ihren Quartalszahlen enttäuscht. (Boerse, 23.04.2018 - 12:14) weiterlesen...

UBS profitiert von regem Wertpapierhandel - Analysten aber unzufrieden. Der Gewinn im ersten Quartal lag etwa ein Fünftel über dem des Vorjahreszeitraums. Allerdings blickt das Management verhalten auf den restlichen Jahresverlauf und Analysten monierten das Abschneiden in einigen Sparten. Die Aktie rutschte am Montagmorgen um 4 Prozent ab und war damit der schwächste Wert im Schweizer Leitindex SMI. ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat zu Jahresbeginn von einem regen Handel an den Finanzmärkten profitiert. (Boerse, 23.04.2018 - 10:55) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Goldman belässt UBS auf 'Neutral' - Ziel 21,20 Franken. Der Jahresauftakt sei auf durchwachsen gewesen, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer ersten Reaktion am Montag. NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für UBS nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 21,20 Franken belassen. (Boerse, 23.04.2018 - 08:38) weiterlesen...

UBS verdient an Wertpapier-Handel und Vermögensverwaltung mehr als erwartet. Das waren 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und auch mehr als Analysten erwartet hatten. ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS im ersten Quartal auf 1,5 Milliarden Franken (knapp 1,3 Mrd Euro). (Boerse, 23.04.2018 - 07:18) weiterlesen...