Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Computer, Internet

FRANKFURT - Viele Beschäftigte in Deutschland wollen auch nach der Corona-Krise häufig von zuhause arbeiten.

07.09.2020 - 05:21:30

IG Metall will Wahlmöglichkeiten und klare Regeln für Homeoffice. In einer Umfrage im Auftrag der IG Metall nannten es 59 Prozent besonders wichtig, selbst darüber entscheiden zu können, wann sie im Homeoffice und wann sie im Büro arbeiten. Ebenso häufig wurden gute digitale Kontaktmöglichkeiten zum Austausch mit Kollegen und Vorgesetzten genannt. Vor allem jüngere Arbeitnehmer wünschten sich zudem klar definierte Zeiten, zu denen sie erreichbar sein müssten.

Grundsätzlich ist der unverhoffte Digitalisierungsschub im Homeoffice bei den Angestellten gut angekommen: Die überwiegende Mehrheit von 78 Prozent würde in Zukunft gerne zumindest zeitweise zuhause arbeiten, 11 Prozent wollen gleich ganz umziehen und nur 9 Prozent lieber wie gehabt die volle Zeit im Büro verbringen.

Knapp die Hälfte (48 Prozent) der Befragten hatte aber keinen abgetrennten Arbeitsbereich zur Verfügung, sondern hat sich in einem normalen Wohnraum eingerichtet. Auch für die Arbeitsmittel wie Bildschirm oder einen ordentlichen Stuhl musste jeder zweite zumindest teilweise selbst sorgen.

"Wir müssen jetzt raus aus dem heimischen Improvisations-Theater und rein in eine professionelle Arbeitsumgebung", erklärte dazu die Zweite Vorsitzende der IG Metall, Christiane Benner, im Vorfeld des gewerkschaftlichen IT-Kongresses. Die Beschäftigten bräuchten eine angemessene, ihren individuellen Bedarfen angepasste Ausstattung. Als

"Minimal-Ausstattung" verlangten sie externe Maus und Tastatur, einen guten Bildschirm und einen ordentlichen Bürostuhl. "Die Kosten dafür muss der Arbeitgeber tragen. Homeoffice gibt es nicht zum Nulltarif."

Benner kündigte an, dass die IG Metall das Recht auf gute Arbeit im Homeoffice durch Betriebsvereinbarungen absichern werde. Es gebe bereits gute Beispiele.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

'Welt': Brüssel pocht bei Migration auf Pflichten für EU-Staaten. Alternativ könnten die Regierungen aber auch etwa Hilfe bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber leisten, berichtete die "Welt" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige EU-Diplomaten. Zunächst einmal soll die Solidarität der anderen EU-Staaten - zumindest bei bestimmten Szenarien - jedoch freiwillig sein. EU-Kreise bestätigten dies. BRÜSSEL - Bei der Reform der Asyl- und Migrationspolitik setzt die EU-Kommission darauf, die EU-Staaten in Ausnahmesituationen zur Aufnahme von Schutzbedürftigen zu verpflichten. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 21:46) weiterlesen...

Botschafter warnt im Fall Nawalny vor Schuldzuweisung an Russland. Es sei künstlich eine "antirussische Hysterie" entfacht worden, sagte Sergej Netschajew der "Berliner Zeitung" (Mittwoch). "Was wir überhaupt nicht hinnehmen können, ist die ultimative Feststellung, dass die russische Regierung etwas mit dem Fall zu tun hat. Wir können Ultimaten und Drohungen mit Sanktionen nicht hinnehmen." Netschajew forderte die deutschen Behörden auf, russischen Fahndern Beweise vorzulegen, damit diese offiziell Ermittlungen einleiten könnten. BERLIN - Russlands Botschafter in Deutschland hat im Fall des vergifteten Kremlkritikers Alexej Nawalny vor Schuldzuweisungen gegen sein Land gewarnt. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 21:46) weiterlesen...

Eurostat: Zahl der Asylbewerber fällt in Corona-Krise drastisch. Im zweiten Quartal 2020 sei die Zahl der Erstanträge auf internationalen Schutz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 68 Prozent auf rund 46 500 gefallen, teilte die EU-Statistikagentur Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit. Dieser starke Rückgang sei auf die Notfallmaßnahmen zurückzuführen, die die EU-Staaten seit Anfang März wegen der Coronavirus-Pandemie ergriffen hätten. Insgesamt habe es innerhalb der ersten sechs Monate des Jahres 196 600 Erstanträge auf Asyl gegeben. Zuerst hatte die Funke Mediengruppe berichtet. LUXEMBURG - Die Corona-Krise hat zu einem deutlichen Rückgang der Asylbewerberzahlen in der EU geführt. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 21:45) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP 3/Johnson: Militäreinsatz zur Kontrolle von Corona-Regeln möglich (Überschrift berichtigt) (Wirtschaft, 22.09.2020 - 21:45) weiterlesen...

Johnsons umstrittenes Gesetz nimmt weitere Hürde im Parlament. Man werde die schärferen Corona-Maßnahmen streng überprüfen und bei Verstößen Geldstrafen verhängen, verkündete Johnson am Dienstag im Londoner Parlament. Die Polizei werde dabei präsenter in den Straßen des Landes sein, gegebenenfalls könne zur Verstärkung auch das Militär eingesetzt werden. LONDON - Der britische Premier Boris Johnson will zur Kontrolle schärferer Corona-Maßnahmen in England möglicherweise auch das Militär einsetzen. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 21:44) weiterlesen...

EU-Gipfel kurzfristig verschoben - Sprecher verweist auf Covid-Fall (durchgehend aktualisiert) (Wirtschaft, 22.09.2020 - 21:43) weiterlesen...