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TUI, DE000TUAG000

FRANKFURT - Urlauber aus Deutschland reagieren nach Angaben von Reiseveranstaltern bislang gelassen auf die Eskalation des Nahost-Konflikts.

08.01.2020 - 15:27:25

Veranstalter: Urlauber aktuell nicht verunsichert von Nahost-Krise. "Aktuell beobachten wir keine Veränderung im Buchungsverhalten unserer Gäste", berichtete Branchenprimus Tui am Mittwoch auf Anfrage. Vor allem Ägypten, als wichtiges Ziel für Tui-Gäste aus Deutschland, verzeichne derzeit ein gutes Buchungsplus, ebenso Dubai. Jordanien, Israel und der Oman sind für Tui kleine Zielgebiete. Auch hier stellt der Veranstalter derzeit keine Verunsicherung fest. Die Nachfrage nach Trips in den Oman steige.

DER Touristik, Alltours sowie Schauinsland-Reisen stellen ebenfalls aktuell keine vermehrten Anfragen von Reisenden fest. Es gebe keine Anzeichen, "dass Urlauber mit Buchungen für die Region zögern oder Reisende sehr verunsichert sind", hieß es beispielsweise bei DER Touristik. Es sei allerdings noch sehr früh, um konkrete Aussagen über das Verhalten Reisender zu treffen.

"Im Moment ist die Lage relativ ruhig", ergänzte eine Sprecherin des Branchenverbandes DRV. Die Veranstalter beobachteten die Entwicklung genau und seien in ständigem Kontakt mit dem Auswärtigem Amt.

Nach dem tödlichen US-Luftangriff auf den iranischen General Ghassem Soleimani nahe Bagdad Ende vergangener Woche hatte der Iran als Vergeltungsangriff in der Nacht zum Mittwoch zwei amerikanisch genutzte Militärstützpunkte im Nachbarland Irak mit Raketen beschossen. Die Sorge vor einer weiteren Eskalation ist groß.

Den Iran haben vor allem Spezialreiseanbieter im Programm. Der Studienreiseanbieter Studiosus aus München hatte am Dienstag auf seiner Website mitgeteilt, mit Ausnahme des Irans sehe man derzeit keine Veranlassung, von Reisen in die Region abzusehen. "Aktuell reisen Gäste von uns im Oman und in Jordanien, es geht ihnen gut". Auch Israel-Reisen fänden statt.

@ dpa.de